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Krankheitserreger können Ultrafilter nur passieren, wenn diese beschädigt sind. Dies kann z.B. durch sehr kleine scharfkantige Teilchen, wie Metallspäne oder Rostpartikel, passieren, aber auch durch Druckstöße, die durch schnell anlaufende Pumpen oder zu schnell schließende Rückschlagklappen oder Ventile im Leitungsnetz entstehen.
Damit Ultrafiltrationsanlagen, die zur Entfernung von Trübung und resistenten Krankheitserregern in der Trinkwasseraufbereitung eingesetzt werden, auch von den Gesundheitsämtern als Barriere für Parasiten und Bakterien anerkannt werden, müssen sie über einen vollautomatischen Membranintegritätstest verfügen, der mikrofeine Defekte der Membran aufspürt. Deshalb fordert der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) beim Einsatz einer Ultrafiltrationsanlage eine regelmäßige und hochauflösende Überwachung der Filteranlagen (DVGW Arbeitsblatt W213-5).
Ultrafiltrationsanlagen von Seccua erfassen mit einem automatischen Integritätstest selbst kleinste Defekte von 1 µm (einem tausendstel Millimeter). Zugelassen von staatlichen Gesundheitsämtern in den USA und entsprechend der technischen Richtlinien des DVGW sowie führender Institute in Deutschland, können Membranschäden so aufgespürt und automatisch der Betreiber alarmiert werden. Dies stellt einen erheblichen Sicherheitsgewinn dar.
* * Der Autor ist Leiter Anwendungstechnik bei Seccua, Steingaden.
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