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Projektmanagement Transparenz und Kommunikation – davon lebt effizientes Projektmanagement

| Autor / Redakteur: Dr. Lars Pumpenmeier und Dipl.-Chem.-Ing. Heiko Kaiser / Anke Geipel-Kern

Bauprojekte für neue Wirkstoffproduktionen geraten schnell zum Wettrennen gegen die Uhr. Jeder Tag Verzögerung kostet richtig Geld. Arbeiten Engineeringunternehmen und Betreiber im Rahmen eines vernünftigen Projektmanagement perfekt zusammen, klappt es auch mit dem Zeitplan. Wie´s geht lesen Sie hier.

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(Bild: Triplan)

Die nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern auch in der Fachwelt bestaunten Termin- und Budget-Überschreitungen beim Flughafen Berlin Brandenburg zeigen: Um ein größeres Bauprojekt im Griff zu behalten, ist ein effizientes Projektmanagement unabdingbar. Regelmäßig ist zu prüfen, ob bestimmte Meilensteine als Projektziele erreicht wurden.

Bei Pharma-Projekten ist zudem zur Qualifizierung ein fundiertes Know-how in allen Fragen der GMP- und FDA-Anforderungen erforderlich. Beim Projekt ‚Neue multifunktionale Wirkstoffproduktion‘ unterstützte der Engineering-Dienstleister Triplan das Planungsteam von Grünenthal in diesen Fragen.

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Die Risiken im forschungsbasierten Pharmageschäft sind hoch. Hat ein vielversprechender neuer Wirkstoff die Zulassungshürden überwunden und ist die Entscheidung für eine neue Produktion gefallen, darf bei der Inbetriebnahme der Anlagentechnik nichts schief gehen. Denn jede Verzögerung, die sich auf die Markteinführung eines Wirkstoffs/Arzneimittels auswirkt, kostet sehr viel Geld.

Warum kommt es bei der Realisierung eines Anlagenprojektes zu Verzögerungen? Oft liegt es an der Kommunikation zwischen den Projektpartnern – Transparenz ist das A und O für jeden Projekterfolg.

Enge Zusammenarbeit führte auch bei dem hier vorgestellten Pharma-Projekt von Grünenthal zum Erfolg: Bei der Realisierung einer zusätzlichen Anlage u.a. zur Produktion des Wirkstoffs Tapentadol am Standort Aachen konnte die Funktionalität der Anlage dank der gemeinsamen Expertise eines interdisziplinären Teams aus internen und externen Kräften, das sich aus Ingenieuren, Chemikern und Chemiemeistern sowie beauftragten Planungsunternehmen zusammensetzte, innerhalb des vorgegebenen Zeitplans dargestellt werden.

So sieht die neue multifunktionale Wirkstoffsynthese

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