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Kooperation für Wasserstofferzeugung Thyssenkrupp und Air Products arbeiten an wirtschaftlicher Wasserstoffproduktion

| Redakteur: MA Alexander Stark

Im Rahmen einer exklusiven Zusammenarbeit wollen Air Products und Thyssenkrupp ihre jeweiligen Kompetenzen in Technologie, Engineering und Projektabwicklung nutzen, um Projekte zur Lieferung von grünem Wasserstoff in Schlüsselregionen zu entwickeln.

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Die Zellen einer 100-MW-Anlage in Tessenderlo.
Die Zellen einer 100-MW-Anlage in Tessenderlo.
(Bild: Thyssenkrupp)

Essen; Lehigh Valley/USA – Nach der kürzlich getroffenen Vereinbarung mit Eon legt Thyssenkrupp bei seiner Wasserstoffstrategie nach. So hat der Konzern nun den Abschluss einer Kooperationsvereinbarung mit Air Products bekanntgegeben.

Der deutsche Anlagenbauer stellt dafür seine eigens entwickelte Wasserelektrolyse-Technologie sowie Equipment, Engineering- und technische Services für Wasserelektrolyseanlagen zur Verfügung, die von Air Products als Eigentümer gebaut und betrieben werden. So wird die Technologie von Thyssenkrupp genutzt, um den Partner bei der Etablierung von grünem Wasserstoff als Energieträger für nachhaltige Verkehrssysteme, Chemikalien und Stromerzeugung zu unterstützen.

Thyssenkrupp hat eine hocheffiziente Technologie zur alkalischen Wasserelektrolyse entwickelt. Mit weltweit mehr als 600 installierten elektrochemischen Anlagen und Projekten mit einer Gesamtleistung von über 10 Gigawatt verfügt das Unternehmen über fundierte Kenntnisse in der Planung und Realisierung dieser Anlagen.

Ziel beider Unternehmen ist es, wirtschaftliche grüne Wasserstoffprojekte im industriellen Großmaßstab realisierbar zu machen und dabei den Bedarf an niedrigen Investitions- und Betriebskosten, verlässlichen Technologien und einer effizienten Projektabwicklung zu decken.

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