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Digitalisierung des Werkstoffgeschäfts Thyssenkrupp startet virtuelles Materiallager

Redakteur: MA Alexander Stark

Thyssenkrupp Materials Services digitalisieren ihr komplettes Sortiment und fasst es im nach eigenen Worten größten virtuellen Werkstofflager der Welt zusammen. Die Omnichannel-Struktur bietet einen kanalübergreifenden, individuellen Zugang zu mehr als 150.000 Produkten und Services rund um die Uhr. Ermöglicht wird dies durch eine selbst entwickelte KI-Lösung.

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Omnichannel bietet kanalübergreifender Zugang zum umfangreichen Material- und Servicespektrum für 250.000 Kunden weltweit.
Omnichannel bietet kanalübergreifender Zugang zum umfangreichen Material- und Servicespektrum für 250.000 Kunden weltweit.
(Bild: Thyssenkrupp)

Essen — Hans-Josef Hoß, Mitglied des Bereichsvorstandes von Thyssenkrupp Materials Services, erklärte, dass das Unternehmen einen holistischen Ansatz in der digitalen Transformation des Geschäftsmodells verfolge. Deshalb wurden in den letzten Jahren konsequent und allumfassend die wichtigen Voraussetzungen geschaffen, um nun mit Omnichannel durchzustarten.

Hoß zufolge wünschten die Kunden heute einen individuellen Zugriff auf das komplette Angebotsspektrum wie Kunst- und Rohstoffe, Stahlprodukte, NE-Metalle oder die Dienstleistungen in den Bereichen Materials und Supply Chain Management. Sie wollen die Produkte und Dienstleistungen wie und vor allem wann es ihnen am besten passt abrufen. Durch das Omnichannel-Konzept gewährleiste der Konzern zukünftig einen direkten Zugang zum Unternehmen und seinem Angebot.

Digitalisierung auf ganzer Linie

Positive Erfahrungen mit ersten Kunden seien bereits im Rahmen eines Praxistests gesammelt worden. Ein neues B2B-Portal innerhalb des Omnichannel-Ansatzes ist als erster Schritt bereits im Roll-Out. Der Go-live erfolgt im Sommer 2018.

Mit toii, der selbst entwickelten IoT (Internet of Things)-Plattform zur Vernetzung des Maschinenparks, können bereits Maschinen unterschiedlichster Typen und Generationen weltweit miteinander kommunizieren. Im Zusammenspiel mit dem Omnichannel-Ansatz führe dies wiederum zu deutlich einfacheren und schnelleren Abstimmungs- und Planungsprozessen, so Hoß. Ein Effekt, der für alle Teilnehmer der Lieferkette eine erhebliche Steigerung ihrer unternehmerischen Effizienz bedeute.

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