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Grüne Transformation Technologieführer in Sachen Nachhaltigkeit: Europa hat die Nase vorn

Autor: M.A. Manja Wühr

China hat sich bereits die Führungsrolle in der Solarenergie und der E-Mobilität gesichert. US-Präsident Joe Biden will Milliarden in ein klimaneutrales Amerika investieren. Mit dem Green Deal hat die EU schon kräftig vorgelegt. Doch kann die europäische Chemie­industrie das Rennen um die grüne Technologieführerschaft schlussendlich gewinnen?

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Mit dem Green Deal setzt sich die EU ambitionierte Ziele für eine klimaneutrale Zukunft. Auch in den USA und China werden die Pläne konkreter. Bliebt die Frage: Wer wird am Ende die Nase vorn haben?
Mit dem Green Deal setzt sich die EU ambitionierte Ziele für eine klimaneutrale Zukunft. Auch in den USA und China werden die Pläne konkreter. Bliebt die Frage: Wer wird am Ende die Nase vorn haben?
(Bild: ©fabioberti.it - stock.adobe.com)

Auf die Zielmarke von 1,5 °C haben sich 195 Staaten am 12. Dezember 2015 im Pariser Klimaabkommen festgelegt. Ein Wert, der von der Indus­trie den Einsatz klimaneutraler Technologien erfordert. Um das zu schaffen, braucht die Chemie neue Verfahren und Rohstoffquellen. Gleichzeitig müssen energieintensive Industrien, etwa die Stahlbranche, ihre Emissionen verringern. Genau hier setzt das vom BMBF geförderte Projekt Carbon2Chem an. Industrie und Wissenschaft suchen einen Weg, Abgase aus Hochöfen für die Produktion von Kunststoffen, Kraftstoffen oder auch Düngemitteln zu nutzen.

Schon ein Jahr nach Paris, am 2. November 2016 machten die Projektpartner Ernst: Der Thyssenkrupp-Vorstand und Vertreter der Politik setzen den ersten Spatenstich für das Carbon2Chem-Technikum direkt neben dem Werksgelände von Thyssenkrupp Steel Europe in Duisburg. Hier sollte sich das Konzept unter realen Bedingungen beweisen.

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M.A. Manja Wühr

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