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Meilenstein Messtechnik

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VEGA

Meilenstein Messtechnik

Taktgeber für Füllstand- und Druckmessung

| Autor/ Redakteur: Sabine Mühlenkamp / Dr. Jörg Kempf

Während der Gourmet sofort an Schwarzwälder Kirsch und Schinken denkt, verbinden MSR-Ingenieure weltweit mit dem Black Forest die Füllstand- und Druckmessung: Seit Jahrzehnten eng mit dem Standort Schiltach mitten im Schwarzwald verbunden, konzentriert sich Vega auf diese zwei Messverfahren und gilt hier als Innovationstreiber. Insbesondere die Radarmesstechnik hat entscheidend zum Unternehmenserfolg beigetragen.

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Die Radar-Füllstandmessung mit 80 GHz hat in den vergangenen Jahren für Furore gesorgt: Hier misst ein Vegapuls 64 durch die dicke Wand eines Glasbehälters in einer Destillationsanlage für Naturöle. Die Werte sind Basis für die Automatisierung des gesamten Prozesses.
Die Radar-Füllstandmessung mit 80 GHz hat in den vergangenen Jahren für Furore gesorgt: Hier misst ein Vegapuls 64 durch die dicke Wand eines Glasbehälters in einer Destillationsanlage für Naturöle. Die Werte sind Basis für die Automatisierung des gesamten Prozesses.
(Bild: Peter Märkl / Micado)

Alles begann in einem kleinen Handwerksbetrieb mitten im Schwarzwald, im beschaulichen Triberg, das damals Zentrum der boomenden Uhrenindustrie war. Hier liegen die Ursprünge von Vega, weltweit führender Anbieter für die Messung von Füllstand, Grenzstand und Druck. Gegründet 1959 durch Bruno Grieshaber, landete das Unternehmen 1975 – über den kleinen Umweg Wolfach – am heutigen Standort Schiltach, von wo seither immer wieder Meilensteine der Messtechnik gesetzt wurden.

Bis heute ist die enge Bindung an die Region ein wichtiges Markenzeichen des Unternehmens. Mittlerweile in der dritten Generation familiengeführt, blieb man stets bodenständig und konzentriert sich auf zuverlässige Messtechnik für die unterschiedlichsten Anwendungen rund um den Globus, ob zu Wasser, in der Luft oder auf der Erde. Beispielsweise verlassen sich viele Gas- und Öltanker, Kreuzfahrtschiffe oder Luxusliner auf korrekte Messwerte, die Vega-Sensoren zuverlässig ausspucken – unabhängig von Wind und Wetter.

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An den großen Chemiestandorten sind „die Gelben“ ebenso zuhause, wie in der Pharma- und Lebensmittelindustrie, in Kiesgruben, auf Ölplattformen, bei der Energieerzeugung, in der Trinkwasserversorgung, Kläranlagen, auf Deponien, im Bergbau sowie in Flugzeugen. Eine Strategie, die sich auszahlt! Seit der Gründung legt Vega ein kontinuierliches Wachstum hin, was sich nicht zuletzt in Zahlen ausdrückt. Das Unternehmen beschäftigt heute weltweit über 1650 Mitarbeiter, 730 davon am Hauptsitz in Schiltach, und nennt 306 aktive Marken sein eigen. Rund 2300 Patente hat Vega inne, 120 Patentanmeldungen kommen jährlich dazu.

Im Gegensatz zu anderen Messgeräteherstellern fokussiert sich Vega auf die Messung von Füllstand und Druck. „Das hat uns den Raum geschaffen, sich bei diesen Messverfahren auf die Technologieführerschaft zu konzentrieren“, betont Entwicklungsleiter Thomas Deck. Damit verbunden waren und sind Investitionen in eine entsprechend große Entwicklungs-, aber auch eine Forschungs- und Vorausentwicklungsabteilung. „Dort greifen wir Impulse aus dem Markt auf und prüfen diese vorab auf Potenzial“, erklärt Deck. Auch die höheren Frequenzen bei den Radarsensoren, die in den vergangenen Jahren für Furore in der Prozesswelt gesorgt haben, wurden hier vor der Markteinführung lange und ausgiebig ausgetestet.

Ein anderes Beispiel ist der Hochtemperatur-Einsatz des Vibrationsgrenzschalters Vegaswing, für dessen Schwinggabel eine völlig neue Antriebstechnik entwickelt wurde. Begleitend zur Entwicklung werden die nötigen Zulassungen in die Wege geleitet. „Auch dies gehört zum Entwicklungsprozess. Nur so lässt sich die Markteinführung einer neuen Gerätereihe beschleunigen“, hat Deck erlebt.

Druck sicher messen

Das Geschäftsfeld Druckmessung umfasst den Prozess- und Differenzdruck. Sensoren der Vegabar-Baureihe werden zur Füllstand-, Volumen- oder Massenmessung in den unterschiedlichsten Verfahren und Produktionsprozessen eingesetzt. Typische Einsatzorte sind Prozess-und Lagertanks sowie Rohrleitungen, u.a. in der Papierindustrie, im Schiffbau, in der chemischen und in der pharmazeutischen Industrie.

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Vorteil der Drucksensoren: Sie messen sehr genau und sind äußerst robust. „Ein Highlight in der Geschichte unserer Drucksensoren war sicherlich die Entwicklung der keramischen Druckmesszelle Certec, die in einem eigenen Reinraum in Schiltach gefertigt wird“, blickt Deck zurück. In dieser staubfreien Atmosphäre werden sie in Dickschichttechnik bedruckt und gebrannt. Certec-Messzellen haben gegenüber anderen Messzellen mit Metallmembran den entscheidenden Vorteil, dass sie präziser sind und eine deutlich höhere Überlastfestigkeit aufweisen. Insbesondere bei schwierigen Anwendungen kommt dieser Vorteil zum Tragen.

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