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Erneuerbare Kraftstoffe Synthesegas aus dem Container: Clariant und Interatec wollen grüne Treibstoffe kommerzialisieren

| Redakteur: MA Alexander Stark

Das Gas-zu-Flüssigkeit-Verfahren von Ineratec findet vollständig in transportablen Behältern statt. Dies ermöglicht eine hocheffiziente Synthese grüner Treibstoffe. Der Prozess verwendet die Katalysatoren von Clariant zur Konditionierung und Veredelung von Synthesegas.

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Die kompakte Reaktortechnologie von Ineratec ermöglicht es, den gesamten Syntheseprozess in einem kompakten Modul durchzuführen.
Die kompakte Reaktortechnologie von Ineratec ermöglicht es, den gesamten Syntheseprozess in einem kompakten Modul durchzuführen.
(Bild: Clariant)

München - Mit dem Ziel, gemeinsam neue Technologien für die Produktion erneuerbarer Kraftstoffe und Chemikalien zu entwickeln und zu vermarkten sind Clariant und Ineratec eine Partnerschaft eingegangen. Das Spezialchemieunternehmen will sein Know-how in der Katalyse und sein Portfolio an Katalysatoren zur Konditionierung und Aufrüstung von Synthesegas zur Verfügung stellen, um die Gasverflüssigungstechnologie von Ineratec zu unterstützen.

Nach Ansicht von Stefan Heuser, Senior Vice President & General Manager bei Clariant Catalysts, hat die hochmoderne Gasverflüssigungstechnologie von Ineratec in Containergröße ein großes Potenzial für den dezentralen Kraftstoffmarkt.

Ineratec, ein Spin-off des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), ist auf modulare chemische Reaktortechnologien zur Herstellung nachhaltiger Kraftstoffe und Chemikalien spezialisiert. Die Lösung des Unternehmens zeichnet sich dadurch aus, dass der gesamte chemische Prozess in transportablen Containereinheiten realisiert wird. Ihr Gas-to-Liquids-Prozess kombiniert aus erneuerbarer Energie erzeugten Wasserstoff mit Treibhausgasen (wie CO2) zu CO2-neutralen synthetischen Kohlenwasserstoffen und Kraftstoffen.

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