Medigen ist ein Vorreiter bei T-Zelltherapien in Deutschland. (Oliver Tjaden/Medigen)
Weltkrebstag

Biotechnologie sagt Krebs den Kampf an

Weltweit erkranken nach Schätzungen der WHO jährlich ca. 18 Millionen Menschen an Krebs, Tendenz steigend. Anlässlich des Weltkrebstags wies Bio Deutschland darauf hin, dass trotz Erfolgen bei der Behandlung laut WHO mehr als 9 Millionen Menschen an Krebs sterben würden. Die Biotechnologiebranche trage mit innovativen Diagnostika und Wirkstoffen zu Erfolgen bei Früherkennung und Behandlung bei, so die Industrie-Organisation.

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Im Panel „Nachhaltigkeit und Produktentwicklung“ diskutierten die Experten, wie sich Nachhaltigkeit in die Entwicklung von neuen Produkten integrieren lässt. (V.l.n.r.: Martin Vollmer, Chief Technology Officer von Clariant, Prof. Klaus Kümmerer, Professor für Nachhaltige Chemie und Stoffliche Ressourcen an der Leuphana Universität Lüneburg, Steffi Ober, Referentin für Nachhaltige Forschungspolitik beim NABU Berlin, Moderator Christian Preiser, Chefredakteur „Markt und Mittelstand“, Frankfurt Business Media) (Infraserv Höchst)
Experten-Gespräch

Wie die Chemie die Herausforderungen der Zukunft löst

Welchen Beitrag kann die Chemie leisten, damit die stetig wachsende Weltbevölkerung die gesellschaftlichen Herausforderungen nicht zu groß werden lässt? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Veranstaltung „Zukunft Chemie – Perspektiven auf die Welt von morgen“ im Industriepark Höchst. Interdisziplinäre Expertenpanels diskutierten über drei aktuelle und zentrale Themenkomplexe: „Diagnostik, Medikamente und Therapien“, „Nachhaltigkeit und Produktentwicklung“ sowie „Energieerzeugung, -umwandlung und –speicherung“. Ihre Erkenntnisse erfahren Sie hier.

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Bildergalerien

Wissenschaftler kontrolliert bakterielles Wachstum nach Phytase-Screening. (G. A. Castillo Villamizar)
Gebundenes Phosphat freisetzen

Neuer Biokatalysator eröffnet Möglichkeiten bei der effektiven Phosphatnutzung

Phosphate werden als Düngemittel in großen Mengen in der konventionellen Landwirtschaft eingesetzt. Die zunehmende Erschöpfung der natürlichen Phosphor-Ressourcen und die Belastung der Phosphor-Lagerstätten mit Schwermetallen machen neue Strategien zur Gewinnung und zum Recycling von Phosphaten dringlicher. Wissenschaftler der Universität Göttingen haben nun eine Methode entwickelt, um neue Enzyme aus der Umwelt aufzuspüren, mit denen Phosphat freigesetzt werden kann.

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