Im Takasago-Werk von MHPS wurde der Befeuerungstest durchgeführt. (Business Wire)
Stromerzeugung

Wasserstoffbetriebene Großgasturbine besteht Befeuerungstest

Eine von Mitsubishi Hitachi Power Systems (MHPS) entwickelte Großgasturbine zur Stromerzeugung hat den Befeuerungstest bestanden. Die Testergebnisse bestätigten, dass durch den Einsatz eines MHPS-eigenen Brenners eine stabile Verbrennung eines 30%igen Wasserstoff-Gemischs erreicht werden kann. Im Vergleich zur erdgasbefeuerten Stromerzeugung gelingt so eine Reduktion der Kohlendioxid-Emissionen um 10 %.

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Flagge Chinas (Archiv: Vogel Business Media)
Nutzung von alternativen Energien in China

Biomasse hat gute Zukunftsaussichten

Bis zum Jahr 2050 wird sich der Weltenergieverbrauch verdoppeln, davon gehen Schätzungen verschiedenster Quellen aus. Der Bedarf an Energie und Chemierohstoffen kann jedoch nicht durch Erdöl und Erdgas alleine gedeckt werden, sondern es müssen auch die sogenannten nachwachsenden Rohstoffe Einsatz finden. Bis 2050 werden nur noch rund 50 Prozent der Energie aus Erdöl und Kohle gewonnen werden, der Rest wird vermehrt aus Kohle und Biomasse kommen. Biomasse als nachwachsender und in der CO2-Klimabilanz neutraler Rohstoff gewinnt derzeit weltweit an Interesse sowohl als Chemierohstoff als auch für die Energie- und Kraftstoffgewinnung.

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Flagge Chinas (Archiv: Vogel Business Media)
Kohle- und Biomasse

Kohle- und Biomasse Nutzung in China

Weltweit arbeiten Forscher und Unternehmen daran, neue Konzepte zu entwickeln, die die Abhängigkeit von der öl- und erdgasbasierten Stromerzeugung verringern. Sie sollen zugleich umweltfreundlicher sein und die nationale Sicherheit durch die Energie-Selbstversorgung steigern. Insbesondere im Bereich der Kohlevergasung- und verflüssigung sowie der Biomassevergasung zur Stromerzeugung und zur Kraftstoffgewinnung wurden vielversprechende Fortschritte erzielt.

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Prof. Dr.-Ing. Bernd Meyer setzt sich als Präsident des Weltforums der Ressourcenuniversitäten für Nachhaltigkeit auch international für die Leitidee der Nachhaltigkeit ein. Er warnt: „Wenn wir es in den nächsten fünf Jahren nicht schaffen, eine kohlebasierte Synthesegaserzeugung an einem Kraftwerks- oder Chemiestandort zu demonstrieren, sehe ich die Gefahr eines Fadenrisses für ein weltweit gefragtes ureigenes deutsches Know-how.“ (Bild: TU Bergakademie Freiberg)
Exklusiv-Interview

Stoffliche Braunkohleverwertung: „Uns läuft die Zeit davon!“

Braunkohle ist mengenmäßig der wichtigste deutsche Rohstoff, der nahezu ausschließlich der Stromerzeugung dient. Im Zuge der Energiewende gewinnen jedoch erneuerbare Energieträger gegenüber fossilen an Bedeutung. Wird Braunkohle weniger verstromt, steht sie ressourcen- und umweltschonenderen Nutzungsoptionen vor allem in der Chemieindustrie zur Verfügung. Die alternative Zukunft des heimischen Rohstoffs ist in der TU Bergakademie Freiberg Chefsache. Wir sprachen mit Rektor Prof. Dr.-Ing. Bernd Meyer.

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