Der Weg vom Abfall in der chemischen Industrie zum neuen Rohstoff. (Akzo Nobel Specialty Chemicals)
Waste-to-Chemistry-Projekt

Joint Venture soll Chemieabfälle in „grünes“ Methanol umwandeln

Ein Unternehmenszusammenschluss aus Air Liqude, Akzo Nobel Specialty Chemicals, Enerkem und der Hafengesellschaft von Rotterdam will gemeinsam Abfälle der chemischen Industrie in neue Rohstoffe umzuwandeln. In einem Werk im niederländischen Rotterdam sollen auf nachhaltige Weise 360.000 t Kunststoff- und andere Mischabfälle zu 220.000 t (270 Millionen Liter) „grünen“ Methanols verwertet werden.

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Die Katalyse der Dampfreformierung von Methanol wird durch basische Alkalisalze verbessert. (Bild: Wiley-VCH)
Wasserstoffspeicherung

Katalysatoren für die chemische Energiespeicherung

Die Speicherung von Wasserstoff in Form von Methanol ist eine vielversprechende Technik, um Überschussenergie aus erneuerbaren Enerigen zu nutzen. Voraussetzung ist allerdings ein leistungsfähiger Katalysator für die Rückgewinnung des Wasserstoffs. Deutsche Wissenschaftler haben jetzt einen Platin-Katalysator für das Dampfreformieren von Methanol vorgestellt. Das Erfolgsgeheimnis ist eine Beschichtung aus geschmolzenen basischen Alkali-Salzen.

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Außenaufnahme der Invite-Forschungseinrichtung. Es steht auf der Werksgrenze zu Bayer und verbindet dadurch die Infrastruktur von Bayer mit allen beteiligten Partnern. (M.Henig/PROCESS) (Archiv: Vogel Business Media)
Invite und F3-Factory

Die europäische Chemiefabrik der Zukunft entsteht im Invite-Forschungszentrum in Leverkusen

Ortsbesuch in Leverkusen: Neben Batch- und Konti-Produktion ist im Chempark der Grundstein gelegt für einen dritten revolutionären Produktionsweg der Prozessindustrie. Die europäische Branche zieht hier an einem Strang, um beim Wettstreit um die Technologieführerschaft auch weiterhin die Nase vorne zu haben. Eine erste Demoanlage ist im hierfür eröffneten Zentrum Invite bereits aufgebaut.

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Die Gewinner des Wettbewerbs: Burkhard Anders und Ina Vrancken von 3M Deutschland mit VCI-Präsident Kurt Bock (v.l.n.r.). (VCI/Darchinger)
Responsible-Care-Wettbewerb 2017

3M für Fluorpolymer-Recycling-Verfahren ausgezeichnet

Im jüngsten Responsible-Care-Wettbewerb zeichnete der Verband der Chemischen Industrie (VCI) vier beispielhafte Leistungen von Mitgliedsunternehmen aus. Den ersten Platz belegte 3M mit dem Fluorpolymer-Recycling-Verfahren. Auch Aurubis, die Grillo-Werke und Akzo Nobel konnten sich über Preise freuen. Zum dritten Mal wurde auch ein besonderes Projekt eines mittelständischen Chemieunternehmens prämiert.

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Kieselgur vergrößert die Oberfläche, an der chemischen Reaktionen stattfinden können. Die kleingemahlenen Fossilien von Kieselalgen-Schalen dienen als Trägermaterial für Katalysatoren wie Silberpartikel. Vergrößerung 8000:1 (bei 12 cm Bildbreite) (Bild: BASF)
Katalyse

Chemie könnte Energieverbrauch dank Katalyse um 13 Exajoule senken

In einer aktuellen Studie beziffern die Internationale Energieagentur IEA, der internationale Chemieverband ICCA und die Dechema mögliche Energieeinsparungen in der Chemischen Industrie weltweit auf 13 Exajoule jährlich bis 2050. Schlüssel dafür ist die Weiterentwicklung von Katalysatoren in der chemischen Industrie; schon heute kommen sie in rund 90 % aller chemischen Prozesse zum Einsatz.

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Abb. 1: Die petrochemische Industrie gehört zu den typischen Anwendern der kalorimetrischen Brennwert-Bestimmung.  (Bild: Bornemann Pumps)
Kalorimeter

Neue Technologien in der Kalorimetrie

Steigende Energiepreise und die Suche nach alternativen Energiequellen erfordern schnelle und zuverlässige Analysemethoden für die kalorische Beurteilung von Brennstoffen. Neue Technologien für ein „altes“ Messverfahren ermöglichen es, den Probendurchsatz in der Kalorimetrie zu steigern – und das bei höchster Präzision.

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