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Joint Venture Neolyse Ibbenbüren Akzo Nobel und Evonik nehmen Membranelektrolyse in Betrieb

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Die Produktion beim Joint Venture Neolyse Ibbenbüren ist gestartet. Die von Akzo Nobel Specialty Chemicals und Evonik Industries errichtete Anlage soll über eine Jahreskapazität von 120.000 t Kalilauge, 75.000 t Chlor und Wasserstoff verfügen. Die Membranelektrolyse befindet sich am Akzo Nobel-Standort in Ibbenbüren.

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Die Anlage von Neolyse Ibbenbüren produziert Kalilauge, Chlor und Wasserstoff.
Die Anlage von Neolyse Ibbenbüren produziert Kalilauge, Chlor und Wasserstoff.
(Bild: Evonik)

Ibbenbüren – Akzo Nobel erhält aus der Anlage des Joint Ventures in Ibbenbüren Chlor und Wasserstoff, während Evonik die dort produzierte Kalilauge vertreibt. Außerdem verarbeitet der Spezialchemiekonzern Teile davon an seinem Standort Lülsdorf zu anderen Produkten, wie Kaliumcarbonat, Kaliumbicarbonat und Kaliumformiat weiter. Die Anlage in Ibbenbüren setze einen ganz neuen Standard in der Chloralkalibranche, sagt Werner Fuhrmann, Vorstandsvorsitzender von Akzo Nobel Specialty Chemicals. „Einerseits sichern wir so die langfristige Versorgung unserer Kunden, andererseits verbessern wir weiter das Nachhaltigkeitsprofil und die betriebliche Effizienz unseres Unternehmens.“

Der neue Produktionsprozess am Standort soll den ökologischen Fußabdruck von jeder Tonne Chlor, die in Ibbenbüren produziert wird, um 25 bis 30 % verbessern. Das Ergebnis seien ein verringerter Energiebedarf und weniger CO2-Emissionen.

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