Bis zu 200 Liter synthetisches Kraftstoffgemisch pro Tag produziert die Containeranlage im Energy Lab 2.0. (Amadeus Bramsiepe, KIT)
Power-to-X

Stehen Power-to-X-Anlagen kurz vor der Serienreife?

Der Einsatz synthetischer Kraftstoffe könnte zukünftig Treibhausgasemissionen von Flugreisen und Schwertransporten minimieren. Mit einer Power-to-Liquid Anlage, die das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gemeinsam mit dem Spin-off am Energy Lab 2.0 betreibt, rückt das in greifbare Nähe. Die modulare Anlage ist in einem Container untergebracht und soll nun von der Ausgründung in Serie gefertigt werden.

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Die Anlage besteht aus vorgefertigten Modulen mit der eigentlichen Wasser-Elektrolyse sowie einer Wasserstoff-Kompressions- und Wasserstoff-Reinigungsanlage. Aus dem produzierten Wasserstoff soll - zusammen mit CO2 aus Kraftwerksabgasen - Dimethylether (DME) hergestellt werden, das als synthetischer Kraftstoff genutzt werden kann.  (CAC)
Schlüsseltechnologie der Defossilierung

So bringen ein japanischer Technologiekonzern und ein sächsischer Anlagenbauer die Elektrolyse zum Kohlekraftwerk

Wie wird aus Abgas synthetisches Benzin? Wie kann Überschussstrom gespeichert werden? Und was kann man von der Chlorchemie für die Energiewende lernen? Egal, ob es um Retortensprit für die nachhaltige(re) Mobilität oder eine Basischemie ohne Öl und Gas geht, Wasserstoff spielt eine entscheidende Rolle. Damit macht eine Redox-Reaktion Karriere, die bereits im Jahr 1800 an der Royal Society diskutiert wurde: Die Elektrolyse. Und genau damit unterstützt eine deutsch-japanische Partnerschaft ein wegweisendes Power-to-X-Projekt im Rheinischen Braunkohlerevier.

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