Der jährliche Nettowert der industriellen Dekarbonisierung könnte sich bis 2030 mehr als verdoppeln. (gemeinfrei)
Accenture-Studie

Industrielle Dekarbonisierung: Bis 2030 könnte sie jährlich mehr als 200 Milliarden Euro generieren

Die Dekarbonisierung europäischer Unternehmen der Schwerindustrie hat das Potenzial, bis 2030 jährlich mehr als 200 Milliarden Euro an Nettowert zu generieren. Voraussetzung dafür ist die koordinierte Zusammenarbeit des öffentlichen und des privaten Sektors. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie „Energizing Industry“ des Beratungsunternehmens Accenture.

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Hunderte möglicher Materialkombinationen lassen sich auf einem solchen Träger prüfen. (Tobias Löffler)
Katalysatorforschung

So lassen sich leistungsfähige Multi-Element-Katalysatoren schnell identifizieren

Katalysatoren aus mindestens fünf chemischen Elementen könnten der Schlüssel zur Überwindung bisheriger Limitierungen bei der Herstellung von grünem Wasserstoff, Brennstoffzellen, Batterien oder der CO2-Reduktion sein. Die Suche nach der optimalen Zusammensetzung dieser Multi-Element-Katalysatoren gleicht allerdings der Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen. Ein internationales Forschungsteam hat daher einen Ansatz entwickelt, der die optimale Zusammensetzung vorhersagen kann.

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Einer der drei SKVGD-Wasserstoffbrenner im Einsatz beim Spezialchemikalienunternehmen Nouryon in Ibbenbüren. (Saacke)
Wasserstoff

Schon heute H2-ready? Die nötige Technologie steht längst in den Startlöchern

Die Wasserstoffwende soll kommen: Mit ihrer Nationalen Wasserstoffstrategie setzt die Bundesregierung für die Energieerzeugung und -Speicherung zunehmend auf H2. Die Vorteile für viele Industrien und die Möglichkeit, das Gas ins Erdgasnetz einzuspeisen, lassen Wasserstoff zum idealen Partner der Energiewende werden, so hofft man zumindest in Berlin. Das wirft die Frage auf, wie weit die nötigen Technologien eigentlich sind...

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Laborarbeiten am Plasmareaktor: Forschende entwickeln im Projekt „Plasma Fuel“ synthetische Treibstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen. (Universität Stuttgart / ipv)
Überschussenergien werden zu Kraftstoffen

Projekt „Plasma Fuel“ entwickelt synthetische Treibstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen

Rohöl in den Dieselmotoren der Schifffahrt verursacht einen beachtlichen Teil der Treibhausgas-Emissionen rund um die Welt, und auch die Turbinen der Passagier- und Frachtflugzeuge tragen ihren Anteil zu den hohen CO2-Emissionen in die Atmosphäre bei. Synthetische Kraftstoffe, die ohne fossile Rohstoffe auskommen, wären ein großer Beitrag zur Erreichung der Klimaziele.

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