BASF betreibt Forschung im Bereich Energiespeicher und will in Europa eine Produktionsanlage für Kathodenmaterialien bauen. (BASF)
Batteriematerialien

BASF und Norilsk Nickel planen gemeinsame Kathodenmaterial-Produktion

Es ist eines der wesentlichen Faktoren, wenn es um die Wettbewerbsfähigkeit Europas beim Thema E-Mobilität geht. Ohne eine sichere Rohstoffversorgung für die Herstellung von Batteriematerialien kann Europa den asiatischen Playern nichts entgegensetzen. Jetzt haben BASF und Norilsk Nickel exklusive Verhandlungen über die Zusammenarbeit begonnen. Und damit die Basis gelegt für die Versorgung europäischer Hersteller von Batteriezellen für elektrische Fahrzeuge mit regional produzierten Kathodenmaterialien.

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HTC-Reaktor in Biokohle-Technikum des ATB (Foltan/ATB)
Bioraffinerien

Abwasser der Pyrolyse nutzbar machen

Verkohlungsprozesse wie die Hydrothermale Karbonisierung (HTC) und die Pyrolyse bieten interessante Anwendungsmöglichkeiten für zukünftige Bioraffineriekonzepte. Doch noch sind die schadstoffbelasteten Abwasser ein Problem. Forscher in Potsdam arbeiten an einer Lösung.

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Bildergalerien

Die Bosch-Dampfkesselanlage in Betrieb bei Bionorica (Bosch)
Prozesswärme

Bionorica nimmt Bosch-Kesselanlage für pflanzliche Arnzeimittel in Betrieb

Bei Bionorica ist am Standort Neumarkt in der Oberpfalz eine neue Bosch-Dampfkesselanlage in Betrieb gegangen. Mit einer Gesamtleistung von zehn Tonnen Dampf pro Stunde decken die zwei Einflammrohrkessel den gestiegenen Prozesswärmebedarf für die Herstellung der pflanzlichen Arzneimittel ab. Die Prozesswärme in Form von Dampf dient u.a. für die Extraktion von pflanzlichen Rohstoffen, die Aufkonzentration, die Trocknung sowie die Aufbereitung von Reinigungsmitteln.

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Mitarbeiter von Prof. Lerchers Team im Labor des Katalyseforschungszentrums: Dr. Yue Liu, Teresa Schachtl und Daniel Melzer (v.l.n.r.). (Andreas Heddergott / TU Muenchen)
Katalysator

Zeolith-Katalysatoren ebnen den Weg für dezentrale Chemieproduktion

Immer mehr Strom wird dezentral erzeugt – durch Windräder, Wasserkraft und Solaranlagen. Da liegt es nahe, auch die Chemieproduktion zu dezentralisieren. Bisher ist dies nicht möglich, weil chemische Prozesse viel Energie benötigen. Mit einem neuen Katalysatorkonzept ist es Forscherinnen und Forschern der Technischen Universität München (TUM) jetzt gelungen, Temperatur und Energiebedarf eines wichtigen Schrittes im chemischen Prozess entscheidend zu senken. Der Trick: Die Reaktion findet auf engstem Raum, im Inneren von Zeolith-Kristallen statt.

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