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Sterilkupplung

Sterilisierbare Clean-Break-Kupplung für höchste Hygiene-Standards

01.12.2008 | Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Die neue Sterilkupplung Typ 40-03
Die neue Sterilkupplung Typ 40-03

Sollten größere Mengen keimarmer Produkte gehandhabt werden, musste bisher häufig auf Rohrsysteme mit Flanschverbindungen oder Verschraubungen zurückgegriffen werden – mit allen Nachteilen, die eine solche unflexible Lösung mit sich bringt. Eine neue Sterilkupplung verspricht Abhilfe.

Prozesse unter sterilen Bedingungen lassen sich so lange relativ einfach umsetzen, wie die Weiterverarbeitungskette nicht unterbrochen wird und in sich geschlossen ist. Werden sterile Produkte, Zwischenprodukte oder keimfreie Grundstoffe transportiert oder umgefüllt, sind Vorkehrungen zu treffen, die mit hohem Aufwand und somit hohen Kosten verbunden sind. Um die Vorteile geschlossener Sterilkreisläufe mit den Vorteilen flexibler Systeme, z.B. beim Chargenwechsel in der Produktion oder bei der sterilen Abfüllung von Fertig- und Zwischenprodukten, zu kombinieren, hat Walther-Präzision eine neue Sterilkupplung entwickelt. Mit dieser lassen sich nun auch Leitungen für größere Durchflussmengen sicher und unter sterilen Bedingungen trennen und verbinden.

Die findigen Entwickler aus Haan konnten dabei auf die jahrzehntelange Erfahrung mit Kupplungssystemen auch in Clean-Break-Bauweise zurückgreifen. Ein Beispiel ist hier die CN-Baureihe, die vorwiegend in der Chemie- und Pharmaproduktion zum Einsatz kommt. Sie zeichnet sich durch einfache und fehlbediensichere Handhabung aus. Ähnlich dem Bedienkonzept der CN-Baureihe genügt zur Verriegelung oder Trennung der neuen Sterilkupplung 40-030 eine 120°-Drehbewegung. Mit diesem Bedienvorgang werden gleichzeitig die Ventile geöffnet bzw. geschlossen; eine einfache Handbewegung genügt. So spart der Anwender bei erhöhter Bediensicherheit Zeit und optimiert seine Prozessabläufe. Die Steuerkurve erlaubt es, die Ventile auch gegen Restdruck zu betätigen.

Keine Toträume, minimale Medienverluste

Zusätzlich zu den Anforderungen an Clean-Break-Kupplungen erfordert die Handhabung steriler Medien die Einhaltung noch strengerer Anforderungen. So darf eine Kupplung keine Toträume aufweisen, in denen sich Rückstände bilden und Keime sammeln können. Gleichzeitig muss die Kupplung einfach und prozesssicher zu reinigen und sterilisieren sein. Da die Sterilisation bei hohen Temperaturen erfolgt, ist zudem eine Beständigkeit der eingesetzten Dichtungen bis 134 °C Voraussetzung.

Inhalt des Artikels:

  • Seite 1: Sterilisierbare Clean-Break-Kupplung für höchste Hygiene-Standards
  • Seite 2: CIP- und SIP-fähig

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