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Exzenterschneckenpumpe Spezielle Schokopumpe ermöglicht Temperierung über ganzen Förderbereich

| Autor / Redakteur: Rainer Gozzer / Dr. Jörg Kempf

Weihnachten naht, und die Schokoladenproduktion läuft auf Hochtouren. So verbreitet die Süßigkeit auch ist, ihre Herstellung ist kompliziert. Damit sich keine Lücke in der Verarbeitungskette auftut, hat Netzsch Pumpen & Systeme die Schokopumpe, eine spezielle Exzenterschneckenpumpe entwickelt.

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Schokolade zählt zu den weltweit beliebtesten Süßigkeiten. Ihre Herstellung allerdings ist höchst anspruchsvoll, vor allem die richtige Temperierung entscheidet über die Qualität der Ware.
Schokolade zählt zu den weltweit beliebtesten Süßigkeiten. Ihre Herstellung allerdings ist höchst anspruchsvoll, vor allem die richtige Temperierung entscheidet über die Qualität der Ware.
(Bild: Netzsch Pumpen & Systeme)

Das Geheimnis hochwertiger Schokoladen ist die optimale Konfiguration der Fettkristalle der enthaltenen Fette, die direkt von der Temperierung abhängt: Ist sie zu hoch oder zu niedrig, schmilzt die Masse nicht mehr auf der Zunge oder weist keinen ansprechenden Glanz auf, sondern wirkt milchig stumpf. Zudem verändert sich mit dem Kristallanteil auch die Viskosität, was zu Problemen bei der weiteren Verarbeitung und Abfüllung führen kann. Die Temperierung entscheidet daher über die Qualität. Deshalb erfordert vorkristallisierte Schokolade eine schonende Förderung bei gleichbleibender Temperatur.

Aus diesem Grund wird als Schokopumpe die Nemo-Exzenterschneckenpumpe verwendet, die sich durch ihr besonders schonendes Transportverhalten auszeichnet. Sie basiert auf den aufeinander abgestimmten Geometrien eines gewendelten Rotors und des ihn umgebenden, negativ gewendelten Stators.

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Dank der dichtenden Linie zwischen beiden bilden sich mit der kontinuierlichen Drehung des Rotors abgeschlossene Förderkammern, in denen das Medium druckstabil und ohne Pulsation oder starke Scherkräfte von der Saug- zur Druckseite geschoben wird. Durch die Größe der Kammern und die niedrigen Gleitgeschwindigkeiten des Rotors lassen sich sogar gröbere Feststoffe, beispielsweise Nüsse oder Krokant, unbeschädigt fördern.

Zur Temperierung wurde diese bewährte Pumpenform um einen regulierbaren Heizmantel ergänzt, der die Pumpe von den Gleitringdichtungen über die gesamte Länge bis zum Druckstutzen umgibt. Dieser erlaubt es, die gewünschte Wärme in den verschiedenen Prozessschritten konstant zu halten. Optional lässt sich das durchgängige Heizmodul auch in mehrere Sektionen unterteilen, die separat gesteuert werden und unterschiedliche Temperaturen erzeugen können. Dadurch ist es beispielsweise möglich, an den Gleitringdichtungen, an denen es sonst häufig zur Abkühlung und Auskristallisation der Fette kommt, für eine permanente Wärmezufuhr zu sorgen.

Event-Tipp: Treffen Sie Experten von Netzsch Pumpen & Systeme auf dem 12. PROCESS Pumpen-Forum am 18./19. November in Würzburg. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen anspruchsvolle Förderaufgaben. Programm und Anmeldung auf:foerderprozess-foren.de

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