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250 neue Büroarbeitsplätze

Spatenstich für neue Konzernzentrale von Krohne in Duisburg

| Redakteur: Tobias Hüser

Krohne investiert über 16 Millionen Euro in eine neue Konzernzentrale in Duisburg. Auf sieben Etagen und einer Geschossfläche von 8195 m2 schafft der Spezialist für Prozessinstrumentierung rund 250 Büroarbeitsplätze. Der Sponsor der Namur-Hauptsitzung 2015 will den Bau im August 2016 fertigstellen.

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Die neue Krohne Konzernzentrale entsteht in Duisburg bis August 2016.
Die neue Krohne Konzernzentrale entsteht in Duisburg bis August 2016.
(Bild: Krohne Messtechnik)

Duisburg – Am vergangenen Dienstag fand der Spatenstich zum Neubau der Krohne Konzernzentrale statt. Das Projekt entsteht auf dem Firmengelände des Unternehmens. Es greift die Formen der bestehenden Architektur auf und soll eine besondere Wirkung durch seine Ganzglasfassade, die bei Dämmerung zu leuchten beginnt, erzielen.

Das Bauvorhaben beginnt mit dem Ausheben der Baugrube und Geothermiebohrungen bis März 2015. Es folgen die Rohbauphase bis Oktober 2015 und die Ausbauphase bis Juni 2016. Die Gesamtfertigstellung der neuen Konzernzentrale ist für August 2016 geplant.

Durch eine doppelschalige Außenhülle ist der Neubau wirkungsvoll gegen Lärm isoliert. Diese Konstruktion nimmt gleichzeitig eine wichtige Rolle in dem Energie- und Klimakonzept des Gebäudes ein, da es durch gezielte Luftführung klimatisiert werden kann. Wärmepumpen, Erdsonden und Betonkernaktivierung tragen wesentlich zur Energieeffizienz bei.

Bekenntnis zum Standort Duisburg

Die Entscheidung für den Neubau fiel aufgrund des anhaltenden Wachstums der 1921 gegründeten Krohne Gruppe. Heute ist das Unternehmen mit mehr als 3300 Mitarbeitern, 15 Produktionsstätten und 43 internationalen Gesellschaften ein weltweit führender Anbieter von Lösungen für die industrielle Prozessinstrumentierung. Das Wachstum macht auch vor dem Standort Duisburg nicht halt. Da der Platz für die mittlerweile rund 650 Mitarbeiter in den vorhandenen Gebäuden bereits jetzt nicht mehr ausreicht, entschied sich das Unternehmen Ende 2013 für einen Neubau, der gleichzeitig ein klares Bekenntnis zum Standort Duisburg ist.

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