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Software aus dem Baukasten
Im Zusammenhang mit der Wirtschaftlichkeit verweist Baus noch auf einen weiteren Punkt, der in seinen Augen bei der Auswahl des Lösungspartners von wesentlicher Bedeutung war: die Lizenzkosten. „Felten verfügt mit der PM-Scada/ PILOT Suite über ein umfassendes Baukastensystem mit parametrierbaren Modulen, so dass sich neue Prozessanforderungen schnell und zukunftssicher, mit einem für Boehringer Ingelheim vertretbaren Lizenzmodell, ergänzen lassen.“
Hinsichtlich des Gelingens dieses MES-Projekts lobt Baus aber auch die engagierte und sehr zielführende Zusammenarbeit innerhalb von Boehringer Ingelheim, zumal sehr viele interne Fachleute einbezogen werden mussten. Dazu gehörten die Experten aus Business Project-Lead, Validierungsverantwortlicher, Ingenieure aus dem Serienaufbau sowie Kompetenzträger der Prozessbereiche Produktion, Qaulitäts-Sicherung (QS), Qualitätswesen (QW) und Information Systems. Als besonders erfolgskritische Aspekte, die im Projektablauf zu bewältigen waren, nennt er:
- Verständnis für den Lösungsansatz schaffen sowie Umsetzung der Schnittstellenspezifikation durch die Maschinenbauer und Abnahme im Site Acceptance Test (SAT). Ein Functional Acceptance Test (FAT) sollte durchgeführt werden, um Aufwände und die Zeitfenstersuche für Fehlerbeseitigung beim SAT/Nach-SAT zu reduzieren und im Idealfall zu vermeiden.
- Änderungen im Prozess während des Projekts mit Auswirkung auf das MES-System (Changes). Daraus Mehraufwände und Zeitbedarf auf Seiten des Software-Herstellers ableiten, welche sich auf den Projektterminplan auswirken.
- Zeitfenster für die Maschinenverfügbarkeit um Abnahmen schaffen, um die System-Integration der Daten-Schnittstellen vornehmen und die Validierung durchführen zu können.
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