Explosionsschutzventil Sicherheitsventil mit größerem Einsatzbereich

Redakteur: Anke Geipel-Kern

Das Ventex-Sicherheitsventil gibt es nun in zusätzlichen Nennweiten und kann auch bei der Verarbeitung metallischer Stäube eingesetzt werden. Das Ventil braucht keine Einlaufstrecke und spart Platz in der Anlage.

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Ventex-Explosionsschutzventil in der Rohrleitung verbaut
Ventex-Explosionsschutzventil in der Rohrleitung verbaut
(Bild: Rico)

Das Ventex-Sicherheitsventil wurde komplett runderneuert und vom Hersteller Rico Sicherheitstechnik mit vielen zusätzlichen Features ausgestattet. So verfügt das Ventil nun in sämtlichen Nennweiten über eine Strömungsgeschwindigkeit von mindestens 30 Metern pro Sekunde und soll damit noch mehr Prozesssicherheit bieten.

Das Ventil kann unmittelbar vor oder nach Rohrbögen in der Rohrleitung platziert werden, auch Doppelrohrbögen oder Kombinationen von Rohrbögen in verschiedene Richtungen stellen kein Problem dar. Die Einbaudistanz im Bereich organischer Stäube wurde erweitert und liegt je nach Nennweite zwischen zwei und 15 Metern. Für Prozesse, in denen metallische Stäube auftreten, ist das neue Ventil zudem in der Nennweite DN400 zertifiziert.

Hinzu kommt, dass mit der neuen Generation auch in Sachen Druckabfall bis zu 20 Prozent bessere Werte erzielt werden. Zudem hat der Hersteller auf Anregungen von Kunden reagiert: Die vorher nicht angebotene Nennweite DN250 wurde ins Portfolio aufgenommen und ist nun standardmäßig erhältlich. Auch die Wartung wurde weiter vereinfacht, da die Dichtungen nicht mehr geklebt, sondern mit einer neuen Technik gesteckt werden. Ebenso wurden Strömungs- und Dichtungsparameter optimiert.

Für die neue Ventex-Generation gewährt der Hersteller bei bestimmungsgemäßer Verwendung eine 20-jährige Garantie Das Ventil der neuen Generation ist je nach Bedarf auch als Sonderlösung erhältlich. Egal, ob es in einer CIP-Ausführung, als Hochtemperaturventil bis +300° C oder mit einer Korrosionsbeschichtung C4 oder C5 benötigt wird.

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