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Eine Marke der PROCESS Gruppe

Druckluftmembranpumpen Sichere Lösung für Lösemittel

| Autor / Redakteur: Harald Vogl* / Anke Geipel-Kern

Lösemittel sind in der pharmazeutischen Wirkstoffproduktion allgegenwärtig. Druckluftmembranpumpen sind robust und zuverlässig und deshalb als Fördermittel erste Wahl. Bei Roche in Penzberg setzt man auf eine ex-geschützte Variante, die Ökologie und Ökonomie ideal verbindet.

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Blick auf die Lösemitteltanks im Lager
Blick auf die Lösemitteltanks im Lager
(Bild: Almatec)

Das Penzberger Roche Werk existiert seit 40 Jahren und beschäftigt in über 60 Gebäuden mehr als 5100 Mitarbeiter. Hier werden ständig große Mengen an Rohstoffen und pharmazeutischen Fertigerzeugnissen umgesetzt. Dabei stellen die Lösungsmittel, die in der pharmazeutischen Fertigung eingesetzt wer-den, die wohl kritischste Flüssigkeit dar. Nach dem Produktionsprozess werden die verwendeten Lösungsmittel in unterirdische Tanks gelagert.

Das Rechenzentrum weiß alles

Hierzu verfügt Roche über vier Tanks, in die solche Lösungsmittel nach Gebrauch hinabgefördert werden. Die Behälter fassen 60 bis 100 Kubikmeter Flüssigkeit. Sie werden von einem Rechenzentrum aus gesteuert und überwacht, wo Echtzeitdaten über den Füllstand, eine eventuelle Überfüllung oder mögliche Leckagen eingehen.

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„Wir haben dort die Übersicht über alle Tanks im Boden, in denen gebrauchte Lösungsmittel gelagert werden; das System gibt Warnungen aus, beispielsweise über den Tankinhalt oder den Zeitpunkt, an dem ein Tankwagen Flüssigkeit entsorgen muss“, sagt Tank Assistant Manager Florian Habeck. „Sobald ein Behälter entleert werden muss, wird vom Tankwagen aus ein Schlauch zur Entsorgung des verbrauchten Lösungsmittels angelegt. Gefährlich wird es, sobald der Schlauch an den Lkw angeschlossen und das verbrauchte Lösungsmittel abgepumpt wird.”

Die Gebrauchtlösungsmitteltanks von Roche Diagnostics werden von einem eigenen Regieraum aus überwacht, in dem Echtzeitinformationen über die Füllstände und eventuelle Gefahrensituationen eingehen.

In der Tat handelt es sich bei vielen der Lösungsmittel, die Roche bei der Produktion einsetzt, um gefährliche Chemikalien oder Gefahrgut, das gemäß Exschutz-Richtlinie 94/9/EG über den Einsatz und die Entsorgung von möglicherweise explosiven Flüssigkeiten zu handhaben ist.

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