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Schutzrohre Sicher Messen dank Keramik

| Redakteur: Dominik Stephan

Schutz- und Isolierrohre aus Technischer Keramik sind bei Geräten zur Messung und Kontrolle von Temperaturen unabdingbar, wenn Sicherheit und Stabilität gefordert sind. Hersteller wie Ceram Tec aus Plochingen bei Stuttgart nutzen dafür meistens Aluminiumoxid, einen häufig verwendeten keramischen Hochleistungswerkstoff.

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Das bietet gegenüber Schutzrohren aus Metall entscheidende Vorzüge, erklären die Schwaben: So widerstehen die Rohre auch Temperaturen von bis zu 1.700 Grad Celsius stand und sind darüber hinaus korrosions- und verschleißbeständiger als ihre metallischen Pendants. Zusätzlich fertigt Ceram Tec den Rohr-Typ, der an einem Ende geschlossen ist, mit einer speziellen Technik: Anstatt die Enden zu verkleben, was generell die Gefahr von undichten Stellen mit sich bringt, wird in einem einstufigen Verfahren produziert.

Darüber hinaus konnten die Keramikspezialisten mit modernen Fertigungsmethoden sowie kontinuierlicher Inprozesskontrolle auch ein weiteres Problem lösen, mit dem Industriekunden bei der Verwendung von Keramikschutz- und Isolierrohren konfrontiert werden: Bei Längen ab 30 Millimeter und bis zu mehr als 1.500 Millimeter sind die Rohre nicht mehr komplett gerade, sondern weisen eine natürliche Biegung (Krümmung) auf. Rohre von Ceram Tec liegen unter den Standardwerten dieser Krümmung, was die Montage deutlich einfacher macht sowie Zeit und Kosten spart, erklärt der Hersteller.

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