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Instandhaltung

Service-Dienstleistungen in der Wasserwirtschaft – make or buy?

| Autor / Redakteur: Hans-Jürgen Bittermann / Dr. Jörg Kempf

Das IWW Zentrum Wasser erstellt als Dienstleistung zustandsorientierte oder risikobasierte Instandhaltungsstrategien für Rohrleitungsnetze.
Das IWW Zentrum Wasser erstellt als Dienstleistung zustandsorientierte oder risikobasierte Instandhaltungsstrategien für Rohrleitungsnetze. (Bild: IWW)

Auch in der Wasserwirtschaft stellt sich die Frage, ob man in Sachen Instandhaltung selbst Hand anlegt oder Dienstleister beauftragt. Die Antwort hängt auch von der Betriebsgröße und den eigenen personellen Ressourcen ab.

Für einen zukunftssicheren Betrieb der 6000 Wasserversorgungsanlagen und der geschätzt 10.000 Kläranlagen in Deutschland sind insbesondere die jeweilige Betriebs- und Instandhaltungsstrategie sowie die Energieeffizienz des technischen Equipments von entscheidender Bedeutung. Ein Schlüssel zur Lösung liegt sicher im intelligenten Betrieb. Der Einsatz moderner Mess-, Steuer- und Datentechnik lässt Abweichungen vom Soll-Zustand schnell erkennen und bietet zudem die Chance zur energetischen Optimierung der Technik.

Ob es um Schwingungen oder die Temperatur, den Druck, den Ölstand oder Verschleißerscheinungen geht: Über Sensoren in ihren Anlagen können Unternehmen heute die unterschiedlichsten Messdaten erfassen.

Anhand dieser Ergebnisse lässt sich dann beispielsweise ermitteln, zu welchem Zeitpunkt welche Art von Wartung notwendig sein wird. Da es dank der Sensoren möglich sei, den richtigen Wartungszeitpunkt zu bestimmen, würden reaktive Instandhaltungsarbeiten weitgehend überflüssig, zeigt sich Nico van Dijk, Product Manager Maintenance Management beim Software-Anbieter Planon überzeugt.

Veränderungen im Markt sieht auch die aktuelle Lünendonk-Studie: Mit Anlagenbauern, Instandhaltungsgesellschaften von Industrieparkbetreibern sowie mit Allianzen drängen demnach neue Anbietertypen in den Markt. Parallel hierzu verändere sich die Nachfrage der Auftraggeber. Wachstumspotenziale sehen die Dienstleister in der Anpassung der Instandhaltung für die Industrie 4.0 sowie in Beratungsleistungen, insbesondere zu Instandhaltungskonzepten sowie in den Feldern Logistik und After Sales.

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