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23.06.2026
Schneider Electric stellt auf der Power2Drive Europe 2026 die DC-gekoppelte Megawatt-Ladestation vor
Schneider Electric stellt auf der Power2Drive Europe 2026 (Halle B6, Stand 550) seine DC-gekoppelten Megawatt-Ladestation vor, eine Lösung der nächsten Generation, die darauf ausgelegt ist, den Ausbau von Hochleistungs-Elektrofahrzeug-Infrastruktur zu beschleunigen.
Die innovative Architektur kombiniert die Leistungsfähigkeit des Megawatt Charging Systems (MCS) mit Batteriespeichern sowie verteilten Energieressourcen (DER) innerhalb eines vollständig integrierten DC-Mikronetzes. Das Ergebnis ist ein hocheffizientes, resilientes und flexibles System, das die kritischsten Einschränkungen in der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge gezielt adressiert.
Neue Maßstäbe für Hochleistungs-Laden von Elektrofahrzeugen
Die DC-gekoppelte Megawatt-Ladestation basiert auf einer nativen Gleichstrom-Architektur (DC). Dadurch werden Energieumwandlungsverluste reduziert und die Gesamtleistung des Systems gesteigert. Die Lösung wurde speziell für anspruchsvolle Einsatzbedingungen entwickelt und eignet sich besonders für Standorte, an denen herkömmliche AC-basierte Infrastruktur an ihre Grenzen stößt.
Entwickelt für reale Herausforderungen
Die DC-gekoppelte Megawatt-Ladestation bietet klare Vorteile, insbesondere in folgenden Szenarien:
Begrenzter Netzkapazität: Die Lösung ermöglicht den Einsatz an Standorten mit starken Netzengpässen, Anschlussbeschränkungen oder hohen Kosten und langen Vorlaufzeiten für den Netzausbau.
Anforderung an kontinuierlichen Betrieb: Dank nativer Inselbetriebsfähigkeit bleibt der Betrieb auch bei Netzausfällen stabil. Es kommt zu keinen Ausfallzeiten, da nahtlose Übergänge ohne Unterbrechung möglich sind.
Maximale Nutzung lokaler Energiequellen: Da Energieflüsse im DC-System erhalten bleiben, wird bei Nutzung vor Ort erzeugter Energie, etwa durch Photovoltaik oder Batteriespeicher, eine bis zu 5 Prozent höhere Gesamteffizienz erreicht.
Erforderliche betriebliche Einfachheit: Ein selbstregulierendes Power-Management-System (PMS) mit integriertem Voltage-Droop-Control sorgt für einen automatischen Systemausgleich. Dadurch sinkt der Bedarf an externen Steuerungssystemen, während gleichzeitig die Resilienz steigt.
Optimierung von Fläche und Infrastrukturkosten: Im Vergleich zu AC-basierten Systemen verbessert die Architektur die Gesamteffizienz um etwa 2 %. Gleichzeitig kann der Kupfereinsatz, je nach Anwendung, um rund 35 % reduziert werden.
Anforderungen an Monitoring und Wartung: Die Integration in die EcoStruxure™-Plattform ermöglicht ein erweitertes Energie- und Leistungsmanagement. Darüber hinaus unterstützt sie Fernüberwachung sowie vorausschauende Wartung.
Beschleunigung der Transformation hin zur DC-Infrastruktur
„Der Übergang zu DC-gekoppelter Infrastruktur stellt einen entscheidenden Schritt hin zu skalierbarer und resilienter Elektrifizierung dar“, sagt Vincent Bellone, CTO von Schneider eStar. „Durch die Kombination von Megawatt-Ladeleistung mit einem vollständig integrierten DC-Mikronetz schaffen wir die Voraussetzungen dafür, Hochleistungs-Ladelösungen auch dort umzusetzen, wo dies bisher nicht möglich war. Gleichzeitig reduzieren wir Energieverluste, optimieren die Nutzung erneuerbarer Energien vor Ort und verringern die Abhängigkeit von kostenintensivem Netzausbau. Noch wichtiger ist, dass dadurch Ladeinfrastruktur von einer passiven Last zu einem intelligenten, flexiblen Energiesystem wird. Kunden können Bereitstellungszeiten verkürzen, neue wachstumsstarke Anwendungsfälle wie Schwerlasttransport und Flottenelektrifizierung erschließen und einen zuverlässigen Betrieb selbst in netzbeschränkten oder abgelegenen Umgebungen sicherstellen. Mit DC-gekoppelten Architekturen ermöglichen wir nicht nur schnelleres Laden, sondern definieren neu, wie Energie für die elektrifizierte Zukunft erzeugt, verwaltet und bereitgestellt wird.“
Integriertes Megawatt Charging System (MCS)
Im Zentrum der Lösung steht die Unterstützung der Megawatt-Charging-System-Technologie (MCS), die entwickelt wurde, um die steigende Nachfrage nach ultraschnellem Laden im Schwerlasttransport zu bedienen.
Wichtige Merkmale umfassen:
Kompatibilität mit MCS- und CCS-Ladestandards
Hohe Skalierbarkeit für sich entwickelnde Infrastrukturanforderungen
Optimierte Leistung für Anwendungen mit hoher Auslastung, etwa in Depots und Logistikzentren
Vereinfachte Steuerung von Mikronetzen
Im Vergleich zu klassischen AC-Mikronetzen reduziert die DC-gekoppelte Architektur die Komplexität im Betrieb deutlich.:
Native Voltage-Droop-Control ermöglicht eine autonome Leistungsverteilung zwischen Systemkomponenten
Reduziert oder eliminiert den Bedarf an externen Steuerungen in Standardkonfigurationen
Gewährleistet robuste, skalierbare und resiliente Systemleistung
Die DC-gekoppelte Megawatt-Ladestation wird auf der Power2Drive Europe 2026 vorgestellt, wo Besucher in Halle B6, Stand 550 Architektur, Funktionen und Leistungsvorteile aus erster Hand erleben können.
Die Power2Drive Europe 2026 ist Teil von The Smarter E Europe, Europas größtem Verbund von Fachmessen für die Energiewirtschaft. The Smarter E Europe vereint vier Messen – Intersolar Europe, ees Europe, EM-Power Europe und Power2Drive und findet vom 23. bis 25. Juni 2026 statt.