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In Korea entscheidet auch der Service
Für sämtliche Parameter übernehmen Endress+Hauser-Geräte auch hier die Messaufgaben – samt Überwachung, Qualifikation und Dokumentation entsprechend cGMP. Die verwendeten Messgeräte sind auch hier hinsichtlich Materialien, Kalibrierung und Rauheit zertifiziert.
Abgerundet wird all dies von Dienstleistungen: Das Endress+Hauser-Team kümmert sich um Kalibrierung, Wartung und Reparatur der Messtechnik, damit alle Prozesse im Betrieb unterbrechungsfrei sowie vor allem hygienisch und sicher ablaufen können – denn das ist nirgends wichtiger als in der Pharmaindustrie.
Gerade in Korea, wo Vertrauen in Geschäftsbeziehungen eine Schlüsselrolle spielt, sei es wichtig, den Kunden nicht im Regen stehen zu lassen, erklärte Tony Jacobsen, Corporate Director Regional Sales bei Endress+Hauser für die Vertriebsregion Asien/Pazifik.
Aus der Werft zu Life-Sciences: Die E+H-Korea-Strategie
Hintergrund: Endress+Hauser sind seit 1997 mit einer koreanischen Tochterfirma in Südkorea vertreten und beschäftigt derzeit 104 Mitarbeiter an verschiedenen Standorten im Land. Hauptsitz ist die Südkoreanische Hauptstadt und Millionenmetropole Seoul. Den Löwenanteil der Verkäufe von insgesamt 62.700 Millionen Wong erzielte der Automatisierungsspezialist mit Projektaufträgen für die Chemie (23 %), Schiffbau und Marine-Industrien (19 %) oder als Zulieferer der Consumer-Branchen.
Besonders ein Projekt zur Ausrüstung der schwimmenden Raffinerie Pazflor, die in der Tiefsee vor der angolanischen Küste Öl fördert und in ersten Schritten verarbeitet, sorgte in der Branche für Aufsehen. Dort wurden 1.200 Messgeräte von E+H verbaut. Dabei kommt im Separationsprozess, einer Vorstufe der Rohöl-Verarbeitung, die Trennschichtmessung „Profile Vision“ zum Einsatz. Sie basiert auf Füllstand- und Dichtemessung mithilfe der Radiometrie und hilft, Rohöl sicher von Sand, Gas und Wasser zu trennen.
Life Science – Applikationen sollen wachsen
Etwa 23 % der Aufträge kommen aus dem EPC-Bereich. Life Sciences spielen mit 3 % bisher nur eine Nebenrolle, aber das soll sich mit der neuen Unternehmensstrategie 2020+ ändern: Als Reaktion auf die derzeitige Krise in Petrochemie und Schiffbau durch den niedrigen Ölpreis und großer Überkapazitäten, setzt die Unternehmensführung auf Diversifizierung und Stärkung des koreanischen Binnengeschäfts, um unabhängiger von internationalen Marktentwicklungen zu werden.
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