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Reingasraum zonenfrei

| Autor/ Redakteur: Redaktion PROCESS / Redaktion PROCESS

Die beiden Richtlinien Atex 95 und Atex 137 fordern von Hersteller und Betreiber eine umfangreiche Analyse der Einsatzbedingungen eines Geräts in explosionsgefährdeten Bereichen. Beim den Filteranlagen von Herding ist der Reingasraum zonenfrei.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Die beiden Richtlinien Atex 95 und Atex 137 fordern von Hersteller und Betreiber eine umfangreiche Analyse der Einsatzbedingungen eines Geräts in explosionsgefährdeten Bereichen. Beim den Filteranlagen von Herding ist der Reingasraum zonenfrei.

Die nachgeschalteten Aggregate, z.B. Ventilator mit Antriebsmotor, sind nicht ex-geschützt auszuführen. Die Filtergeräte des Herstellers Herding sind in vier Bereiche eingeteilt: Rohgasraum, Reingasraum, Umgebung und Umgebung der Ventile der Abreinigung. Im Rohgasraum kann brennbarer Staub vorliegen. Da in Filteranlagen der Feinstaub „aufkonzentriert“ wird, ist hier mit der Überschreitung der unteren Explosionsgrenze zu rechnen und eine explosionsfähige Atmosphäre liegt vor.

Bei der zeittaktgesteuerten Abreinigung („zeitlich über-wiegend“) liegt die Staubwolke „ständig, langzeitig, oder häufig“ vor - es gilt somit Zone 20. Bei der differenzdruckgesteuerten Zyklusabreinigung liegt die Staubwolke nur gelegentlich vor - entsprechend Zone 21. Zusätzlich sind beim abzusaugenden Prozess brennbare Gase zu berücksichtigen. Hier sind die Zonen 1 oder 2 zu beachten.

Im Reingasraum dagegen liegt die Staubkonzentration mit ,1 mg/m3 vor und ist wesentlich unterhalb der unteren Explosionsgrenze. Die große Betriebssicherheit verdanken die Filteranlagen dem Sinterlamellenfilter, einem kompakten Starrkörper mit PTFE-Beschichtung für die klassische Oberflächenfiltration, sowie dem Dichtungssystem. Erfahrungsgemäß stellt sich hier kein Staubdurchtritt bzw. ein Filterdurchbruch ein. Eine Zonenverschleppung in den Reingasraum ist somit nicht möglich. Allerdings sind beim abzusaugenden Prozess ebenfalls brennbare Gase zu berücksichtigen (in den Zonen 1 oder 2).

Zoneneinteilung erfolgt durch Betreiber

Die Zoneneinteilung der Umgebung erfolgt durch den Betreiber. Hier ist die Aufstellung im Innenraum von Fertigungshallen (Innenaufstellung) und außen im Freien (Außenaufstellung) zu berücksichtigen.Die zur Abreinigung erforderlichen Ventile können in einem separaten Ventilraum untergebracht sein, im Reingasraum sitzen oder in einem außenliegenden Kessel angebaut sein. Im ersten Fall entspricht der Ventilraum der Zone der Umgebung und die Ventile sind in der entsprechenden Kategorie auszuführen.

Im zweiten Fall werden bei brennbarem Staub Standardventile eingesetzt, da der Reingasraum zonenfrei ist. Bei brennbaren Gasen sind die Ventile in der Kategorie für die entsprechende Zone des Reingasraumes auszuführen. Im dritten Fall schließlich sind die Ventile in der Kategorie für die entsprechende Zone der Umgebung auszuführen.kem

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