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Verarbeitung von bis zu 4000 Prozessvariablen
Die Produktfamilie Resygate umfasst derzeit zwei Geräteklassen, die sich durch die Prozessorleistung und Anzahl der verfügbaren Prozessvariablen (PV) unterscheiden. Der Protokoll-Konverter Resygate 1000 bietet 500 Prozessvariablen, während die Gerätevariante Resygate 3000 einen leistungsstärkeren Prozessor aufweist und daher mit 4000 Prozessvariablen die achtfache Menge verarbeiten kann.
Beide Konverter unterstützen standardmäßig die Protokolle IEC 60870-5-101 im Balanced und Unbalanced Mode, IEC 60870-5-104 sowie Modbus RTU/TCP zur Ankopplung von Unterstationen. Zur Anbindung an das überlagerte System werden die IEC-Protokolle 60870-5-104 und 60870-5-101 Balanced genutzt. Erfolgt hier der Zugriff via IEC 60870-5-104, können bis zu vier Teilnehmer gleichzeitig Daten empfangen und senden.
Möchte der Anwender die Uhrzeit in den Fernwirkstationen zentral synchronisieren, kann er zwischen zwei Resygate-Varianten wählen. Der Protokoll-Konverter beinhaltet einen NTP-Client (Network Time Protocol), sodass sich die Unterstationen entweder zyklisch oder zu bestimmten Zeiten angleichen lassen. Die Variante 2 erlaubt die Synchronisation der Uhrzeit direkt aus dem übergeordneten System über die IEC-Typkennung. Beide Geräteversionen sind für jede Linie individuell parametrierbar.
Zentrale und netzwerkweite Konfiguration
Die benutzerfreundlichen Bedienoberflächen der Konverter, die in die Start-up-Software Connect+ integriert sind, ermöglichen eine zentrale und netzwerkweite Konfiguration bei minimiertem Inbetriebnahme- und Wartungsaufwand. Vom Parametrieren der Ethernet-Controller bis zum kompletten Firmware-Update können alle Funktionen von einem Ort aus umgesetzt werden. Eine dezentrale Parametrierung der verteilten Stationen ist also nicht mehr notwendig.
Die Konfiguration der einzelnen Linien geschieht entweder manuell ober über den Standard-CSV-Import. Darüber hinaus lassen sich die Daten exportieren und den überlagerten Systemen im CSV-Format zur Verfügung stellen. Zur nachhaltigen Dokumentation generieren die Protokoll-Konverter der Resygate-Familie zudem Berichte im pdf-Format. Neben den Netzwerk-Einstellungen und Geräte-Details können sämtliche Fernwirklinien mit Adressen und Typkennung aufgelistet werden. Wie ausführlich der jeweilige Report ausfallen soll, legt der Anwender dabei individuell über die Bedienoberfläche fest.
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