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Prozessoptimierung

Produktanalyse, Prozessoptimierung und -entwicklung mit der Frewitt-Testanlage für Feststoffe

| Autor / Redakteur: René Herzog / Matthias Back

Auf der neuen Frewitt-Testanlage können Anwender die Eigenschaften der Pulver und Granulate, die sie auf ihrer Anlage verarbeiten, prüfen, ihren Prozess optimieren und bei Bedarf ein neues Anlagenkonzept entwickeln.
Auf der neuen Frewitt-Testanlage können Anwender die Eigenschaften der Pulver und Granulate, die sie auf ihrer Anlage verarbeiten, prüfen, ihren Prozess optimieren und bei Bedarf ein neues Anlagenkonzept entwickeln. (Bild: Frewitt)

Schwankungen in der Produktqualität? Verschärfte Anforderungen an die Prozesseffizienz? Neues Produkt? Ohne realistische Versuche und deren exakte Analyse kommen Planer und Betreiber nicht zu sicheren Ergebnissen. Die neue Testanlage im Technikum von Frewitt deckt die Prozesswirklichkeit ab und erlaubt Versuche vom Labormaßstab bis hin zu Großmengen von 5000 kg/h.

Für die Prozessentwicklung müssen Verfahrensschritte, wie Sieben, Mischen, Dosieren und Abfüllen, fein aufeinander abgestimmt werden. Basis hierfür ist eine aussagekräftige Datengrundlage. Mit einer neuen Testanlage für Feststoffe gibt Frewitt Planern und Anwendern nun ein Instrument an die Hand, das die Prozesswirklichkeit präzise abbildet, die Produktqualität überwacht und Qualitätsabweichungen verhindert. Die Hauptvorteile dieser Anlage, die vor einigen Wochen im Frewitt-Technikum in Betrieb ging, lassen sich unter den Stichworten Modularität, Zuverlässigkeit und Präzision zusammenfassen.

Module können individuell angepasst werden

Je vielfältiger die Produkte, desto wichtiger die Modularität: Harte, weiche, abrasive, faserige, kristalline und wärmeempfindliche Produkte können auf ein und derselben Anlage in einem offenen oder geschlossenen System zerkleinert, fluidisiert, transportiert, dosiert, gewogen und in unterschiedlichste Behälter abgefüllt werden.

Die im Frewitt-Technikum montierte Anlage besteht aus Modulen, die anwendergerecht und einfach zu integrieren oder auszuwechseln sind. Das Produkt wird über einen Trichter (gravimetrisch) und einen Saugförderer (Transportmodul) dem System zugeführt. Für die kontinuierliche Austragung sorgt das Modul ProFi-Sword. Nach dem Austraggerät fließt das Produkt durch das Dosiermodul, bestehend aus ProFi-Dos bei schwerfließenden Produkten, je nach Produkteigenschaften und Prozessanforderungen der Siebmühlen ConiWitt, TurboWitt oder HammerWitt-Lab sowie der Dosiervorrichtung ProFi-Accurate. Als Abfüllorgane kommen der ProFi-Liner (Inliner), die Sackklemme Profi-Bant (pneumatisch) oder ProFi-Lun (manuell) zum Einsatz.

Richtlinien enorm wichtig

Die GMP-Richtlinien, welche Betreiber aus Pharma und Feinchemie bei der Aufbereitung ihrer Erzeugnisse erfüllen müssen, spielen für das Erreichen einer einheitlich hohen Produktqualität die Hauptrolle. Die GMP-Richtlinien verlangen teils nach einer partikelfreien, teils nach einer keimarmen oder keimfreien Reinigung. Aus diesem Grund sind bei mechanischen Verfahren wie beim Mahlen oder Kalibrieren die Einhaltung höchster Qualitätskriterien vordergründig. Nebst der Erfüllung der hohen Qualitätskriterien und Prozessvorgaben muss auch die Vermeidung der Kontamination sichergestellt werden. Die neue Testanlage im Technikum von Frewitt ist so konzipiert, dass sämtliche eben erwähnte Kriterien erfüllt sind.

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