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Genaue Ergebnisse müssen während den Phasen der Produktaufbereitung, der Produktanalyse und der Prozessauswertung gewährleistet sein. Ein präzises, modulares und den Produkteigenschaften angepasstes Mahl-, Dosier- und Wägesystem garantiert eine einheitlich hohe Produktqualität. Das Mahlgut wird im internen Labor, das dem Technikum angegliedert ist, analysiert.
Bei der Pulveranalyse werden folgende Parameter untersucht:
- Anhaftwinkel,
- Dichte (Stampf- und Schüttwinkel),
- Granulometrie.
Diese Parameter geben Aufschluss über die Hauptmerkmale des Produkts. Damit auch der Prozess berechenbar gemacht werden kann, bedingt es einer Auswertung der Prozessparameter. Zu diesem Zweck benutzt Frewitt die statistische Versuchsplanung, die auch unter dem Namen „Design of Experiments“ bekannt ist. Komplexes Datenmaterial muss reduziert werden, um aus den Daten wichtige Informationen zu filtrieren, die Wissen über Ursache/Wirkungszusammenhänge geben.
Bei der Prozessanalyse durchläuft das menügeführte Programm drei Phasen:
- Screening: Das Ermitteln der einflussreichen und Ausscheiden der unwichtigen Faktoren;
- Modellierung: Das Prüfen der wichtigen Faktoren und Reduzieren der relevanten Einflussgrößen;
- Optimierung: Das genaue Abbilden der wichtigen Faktoren mit den Zielgrößen.
Auf diese Weise kann durch die Definition der Prozessparameter beispielsweise bei der konischen Siebmühle ConiWitt Rotortyp, Rotordrehzahl und Siebtyp sowie durch die Wahl der Zielgrößen Durchsatz, Korngrößen und Temperaturveränderung der Wirkzusammenhang zwischen den Prozessparametern und den Zielgrößen ermittelt werden. Der Leitfaden, in dem die Ergebnisse der Analyse aufgezeichnet werden können, ist dem Anwender bereits in der Phase der Merkmalauswahl und der Grobanalyse von Prozessauswertungen eine große Hilfe, um seine Produkt- und Prozessvorgaben zu erfüllen.
Nach einer geringen Anzahl von Versuchsreihen auf der Testanlage schafft der Betreiber die Entscheidungsgrundlage zur Optimierung seiner bestehenden Anlage oder es stehen ihm bereits die Eckdaten zur Verfügung, um ein neues Anlagenkonzept zu entwickeln.
Die Testanlage bietet einen weiteren ganz wesentlichen Vorteil: Auf derselben Testanlage können Labor- und Kleinmengen von 0,5 bis 200 kg/h bis hin zu Großmengen mit einem Durchsatz mehr als 5000 kg/h verarbeitet werden. Mit einigen wenigen Handgriffen ist die Testanlage umgebaut, entweder von einer Laboranlage bestückt mit einer HammerWitt-Lab auf eine industrielle Anlage mittleren Durchsatzes ausgestattet mit der ConiWitt, oder von einer der ersterwähnten Konfigurationen auf eine TurboWitt, bestimmt für hohen Durchsatz.
Vielseitige Anlage
Allein im Bereich der Zerkleinerung können die Prozesse Desagglomeration, Kontrollsiebung, Vermahlung, Pulverisierung und Kalibrierung abgedeckt werden. Aufgrund der unterschiedlichen Bauformen der Siebmühlen (z.B. rotierende Siebtrommel, Rotor einseitig gelagert), der großen Auswahl an Rotor- und Siebtypen können verschiedene Produkte auf der Testanlage verarbeitet werden. Die Anlage ist auch für den Test von zähfließenden, klebrigen, wärmeempfindlichen und hygroskopischen Produkten ausgelegt.
* R. Herzog ist Marketingleiter bei Frewitt Fabrique de Machines SA, Granges-Paccot/Schweiz. Kontakt: Tel. +41 (0) 26 46 / 0 76 - 92
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