Industrielle Algenproduktion

Pöyry plant Produktionsanlage mit 200 Tonnen Algenbiomasse für Ecoduna

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„Der Markt für Algen ist definitiv vorhanden“, betont Ecoduna-Gründer Franz Emminger. „In unserer Demonstrationsanlage haben wir mit unserer patentierten Technologie bewiesen, dass wir Algen technisch stabil und hocheffizient produzieren können.“

In der Pilot-Anlage werden unter geringem Energieaufwand mikroskopisch kleine Algen in einer Nährstofflösung in ein System aus mehreren Dutzend Kunststoff-Paneelen eingeträufelt. Bei idealen Lichtverhältnissen verdoppeln sie sich alle zehn Stunden, durchwandern den Photobioreaktor komplett und sind nach zwölf Tagen reif zum Ernten.

Scale-up auf 200 Tonnen Algenbiomasse

Jetzt gelte es, die Pilotanlage auf Industriemaßstab mit 200 Tonnen Algenbiomasse zu erweitern, so Emminger. „Pöyry ist dafür der richtige Partner, denn ihr Know-how in Bio-Refining und Chemicals hilft uns enorm bei der Kommerzialisierung unseres Produkts“, erläutert der Forscher. Ecoduna will mit der Algenproduktion Beiträge zur Lösung aktueller Probleme bei der weltweiten Nahrungsmittelversorgung liefern. Denn aus der wertvollen Algenbiomasse können beispielsweise hochwertige Omega-3-Fettsäuren gewonnen werden.

„Wir geben Investitionen einen nachhaltigen Wert, denn wir beherrschen Engineering-Dienstleistungen in jeder Projektphase und für jede Größenordnung“, bekräftigt Kay Radtke, zuständig für das weltweite operative Geschäft des Bereichs Chemie & Biorefining bei Pöyry. „Für Ecoduna erarbeiten wir nun maßgeschneiderte, effiziente Lösungen aus einer Hand. So ebnen wir einem Rohstoff der Zukunft den Weg“, bringt der Pöyry-Experte die Projekt-Anforderungen auf den Punkt.

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