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Demand Side Management DSM

Paradigmenwechsel bei der Energieversorgung

| Autor / Redakteur: Hans-Jürgen Bittermann / Hans-Jürgen Bittermann

Die neue Umspannanlage von Amprion bei Lambsheim dient dem Abtransport der Windenergie über das Höchstspannungsnetz und sorgt für mehr Flexibilität in der Netzführung, da ein netztechnischer Knotenpunkt entlastet wird.
Die neue Umspannanlage von Amprion bei Lambsheim dient dem Abtransport der Windenergie über das Höchstspannungsnetz und sorgt für mehr Flexibilität in der Netzführung, da ein netztechnischer Knotenpunkt entlastet wird. (Bild: bitpress)

Wenn Sonne und Wind zu den dominierenden Energielieferanten werden, muss sich auch die Prozessindustrie auf volatile Energieträger einstellen. Neue Konzepte für das Speichern, das Verteilen und das Management von Energie sind gefragt. Kann die Prozessindustrie dabei vom Demand Side Management (DSM) profitieren? Ja, wenn bestimmte Voraussetzungen und attraktive Anreize vorliegen. Mehr Antworten gibt es auf dem Energy Excellence Forum am 15./16. Mai in Frankfurt.

Deutschland will schon bald keine Kernkraft mehr nutzen und künftig auch keinen Kohlestrom. Sonne und Wind sollen es richten. Doch die sind als Energieträger nicht so verlässlich verfügbar wie ein Grundlast-Kraftwerk. Die Nachfrage (Demand Side) sollte also steuerbar werden (Management).

Beim Demand Side Management geht es um nicht weniger als einen Paradigmenwechsel bei der Energieversorgung: Bisher ist es so, dass der industrielle Betreiber beim Energieversorger so viel Strom anfordert, wie er für seine Produktion benötigt. Stromverbraucher mit einer hohen kontinuierlichen Grundlast haben die besten Aussichten, günstige Strompreise verhandeln zu können.

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