Nachhaltige Polymere Palsgaard nimmt neue Pelletlinie für pflanzliche Polymeradditive in Betrieb

Redakteur: MA Alexander Stark

Der dänische Hersteller von Lebensmittelemulgatoren, Palsgaard, hat eine neue Pelletlinie mit einer Kapazität von 10.000 Tonnen eröffnet, die auch die Produktionskapazität für pflanzliche Polymeradditive erweitert.

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Die neue Pelletlinie von Palsgaard wird eine jährliche Kapazität von 10.000 Tonnen haben.
Die neue Pelletlinie von Palsgaard wird eine jährliche Kapazität von 10.000 Tonnen haben.
(Bild: Mikkel & Thomas/ Palsgaard)

Juelsminde/Dänemark – Die Industrie strebt nach mehr Nachhaltigkeit und setzt verstärkt erneuerbare Energien in ihrer Materialbeschaffung ein. Durch die Erweiterung seiner Produktionskapazität für pflanzlich Polymeradditive will Palsgaard diesem Trend entgegenkommen. Dadurch beabsichtigt der dänische Hersteller die Verfügbarkeit von Tensiden und Modifikatoren auf pflanzlicher Basis in Lebensmittelqualität für Polymerhersteller und Compounder zu erhöhen.

Die Erweiterung der Pelletlinie richtet sich auch an die Bedürfnisse von Compoundern und Verarbeitern, die Polymere möglicherweise direkt als Teil einer komplexeren Masterbatch-Formulierung mit spezifischen Polymeraddtitiven versehen möchten. Dies gilt insbesondere für die Verwendung von Einar-Antistatikadditiven für Lebensmittel- und andere Verpackungsanwendungen, bei denen die Verfügbarkeit von pelletisierten Produkten einen sauberen und unkomplizierten Prozess ermöglicht.

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Neben der neuen Pelletlinie investiert das Unternehmen in einen fortschrittlichen Sprühturm, der die Sprühkapazität des Unternehmens um mindestens 30.000 Tonnen erhöht. Die Inbetriebnahme des Turms ist für Anfang 2023 geplant. Er wird von mehreren neuen Reaktions-, Destillations- und Veresterungsanlagen unterstützt, die die Produktionskapazität im dänischen Werk des Herstellers in Juelsminde bis 2024 verdoppeln sollen. Insgesamt rechnet Palsgaard mit einer Investition von rund 100 Millionen Euro für die erweiterten Kapazitäten.

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