Newsticker September: Aktuelles aus der Prozessindustrie

Endgültiges Aus: Investorensuche für Leuna Polyamid erfolglos

< zurück

Seite: 2/3

Anbieter zum Thema

02.09.2026

Halle (dpa/sa) *17:28 Uhr – SPD-Kandidat drängt auf günstigeren Strom für Chemiebranche

SPD-Spitzenkandidat Armin Willingmann fordert weitere Entlastungen bei den Energiepreisen, um die Chemieindustrie in Sachsen-Anhalt zu stärken. «Wir haben uns gemeinsam für die Abschaffung der Gasspeicherumlage eingesetzt. Das hilft unserer chemischen Industrie, das hilft den Großverbrauchern schon ganz erheblich», sagte der Energie- und Umweltminister bei einer Wahlarena von Radio Brocken, RTL und ntv.

Auch für einen Industriestrompreis habe sich Sachsen-Anhalt eingesetzt, sagte Willingmann. Die Landespolitik könne die Energiepreise aber nicht allein lösen. «Wir müssen versuchen, auf die Bundesregierung an dieser Stelle einzuwirken, um beispielsweise entsprechende Senkungen der Energiepreise zu erreichen», sagte der SPD-Politiker.

Grünen-Spitzenkandidatin Susan Sziborra-Seidlitz verwies auf den Ausbau erneuerbarer Energien. Sachsen-Anhalt habe bereits einen Anteil von 60 Prozent erneuerbarer Energien im Strommix. Entscheidend sei, dass dies zu niedrigeren Preisen führe - «für die Unternehmen und für die Verbraucher».

Linken-Spitzenkandidatin Eva von Angern forderte Unterstützung für gefährdete Chemiearbeitsplätze, aber mit Blick auf einen nachhaltigen Umbau der Industrie. Zugleich müsse der Ausbau erneuerbarer Energien den Menschen auch finanziell etwas bringen. «Die Menschen haben in ihrem Geldbeutel nichts davon», sagte sie mit Blick auf die bislang fehlende Entlastung für Verbraucherinnen und Verbraucher.

Genthin (dpa/sa) *11:47 Uhr – Neuer Zweckverband soll Chemiepark Genthin stärken

Straßen, Leitungen und andere wichtige Teile der Infrastruktur im Chemiepark Genthin sollen künftig gemeinsam organisiert werden. Wie das Wirtschaftsministerium mitteilte, haben drei Unternehmen und vier Kommunen dafür eine Absichtserklärung zur Gründung eines Zweckverbandes unterzeichnet.

Der Verband soll künftig die Verkehrs- und Versorgungsinfrastruktur des Standorts bündeln. Damit sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, Unternehmen und Arbeitsplätze im Chemiepark zu sichern sowie weitere Ansiedlungen zu ermöglichen. Nach Ministeriumsangaben arbeiten dort rund 500 Menschen. Gegründet ist der Zweckverband damit noch nicht. Zunächst müssen die zuständigen kommunalen Gremien zustimmen. Danach sind weitere kommunal- und verwaltungsrechtliche Verfahren nötig.

Der Chemiepark ist ein wichtiger Industriestandort für Genthin und das Jerichower Land. Landrat Steffen Burchhardt sprach von einem wichtigen Schritt, nun müssten die notwendigen Beschlüsse vorbereitet werden. Ziel sei eine rechtssichere, wirtschaftlich tragfähige und dauerhafte Lösung für die Infrastruktur des Standorts.

(ID:50943579)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung