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Wasseraufbereitung Nouryon und Van Remmen gehen Arzneimittelrückstande im Abwasser an

| Redakteur: MA Alexander Stark

Nouryon hat sich mit dem Wasseraufbereitungsunternehmen Van Remmen UV Technology zusammengetan. Gemeinsam wollen die Unternehmen eine neue Methode zur Beseitigung von Pharmarückständen im Abwasser entwickeln. Das angekündigte Verfahren soll bis zu 90 % der Rückstände entfernen.

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Kläranlage in der Gemeinde Växjö, Schweden
Kläranlage in der Gemeinde Växjö, Schweden
(Bild: Van Remmen)

Växjö/Schweden – Mikroverunreinigungen wie Pharmazeutika in Oberflächengewässern sind ein weltweit wachsendes Problem. Antibiotikaresistenz bei Bakterien und negative Einflüsse auf die Fauna und Flora in den Gewässern sind nur einige Beispiele für die Auswirkungen. Pharmazeutika sind so konzipiert, dass sie nicht vom Körper abgebaut werden, d.h. die Reste landen in den Kläranlagen, die wiederum nicht in der Lage sind, diese oft komplexen und hartnäckigen Moleküle zu entfernen.

Gemeinsam mit Nouryon will das Wasseraufbereitungsunternehmen Van Remmen UV Technology eine neue Technologie zur Beseitigung von Pharmarückständen im Abwasser entwickelt. Das Verfahren kombiniert den Advanox Ultraviolett-(UV)-Behandlungsprozess von Van Remmen und das Wasserstoffperoxid Microx von Nouryon und soll in der Lage sein, mehr als 90 % der Arzneimittelrückstände zu entfernen. Ein entsprechendes Pilotprojekt wird in der Kläranlage der schwedischen Gemeinde Växjö gestartet. Mit dem neuen Konzept sollen Kunden im Wasseraufbereitungssektor künftig Zugang zu einer getesteten Technologie bekommen.

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