Vakuumentgasung Neues Verfahren zur Vakuumentgasung bei Getränken

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Gea TDS hat eine neue Stoffführung im Getränke-Entgaser mit einer produktbezogenen Temperatur- und Vakuumführung entwickelt, die erhebliche Energieeinsparungen und unnötige Aromaverluste verhindern soll.

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Weniger Aromaverluste durch eine neuartige Stoffführung bei der Vakuumentgasung.
Weniger Aromaverluste durch eine neuartige Stoffführung bei der Vakuumentgasung.
(Bild: Gea TDS)

Gea TDS hat das Verfahren zur Vakuumentgasung optimiert. Die Entwickler setzen dabei auf eine neue Stoffführung im Getränke-Entgaser mit einer produktbezogenen Temperatur- und Vakuumführung, die Energie einspart und unnötige Aromaverluste verhindert. Der entscheidende Unterschied zu bisherigen Entgasungsverfahren: Die Temperatursprünge (Flash) sind im Gegensatz zu üblichen Fruchtsaftentgasern nicht fest eingestellt. Stattdessen misst man die Eintrittstemperatur, damit die Temperatursprünge auf das erforderliche Vakuum für das Produkt angepasst werden.

Um Einsparpotenziale zu entdecken, untersuchte das Unternehmen zusammen mit Weser Gold in einer wissenschaftlichen Arbeit vorhandene Entgasungsprozesse. Gerade in Sachen Analytik konnten die Entwickler wertvolle Erkenntnisse gewinnen. Als entscheidendes Kriterium stellte sich die Balance zwischen erforderlichem End-Sauerstoffwert und den Aromaverlusten heraus. Mit der neuartigen Stoffführung optimierten die Hersteller die Balance wesentlich, was zu Einsparungen bei Kühlwasser, Dampf und Aroma führte. Ein Beispiel zeigt, wie energieeffizient das Verfahren ist: Auf Grundlage einer Anlagenleistung von 20 000 Liter pro Stunde und 6000 Betriebsstunden im Jahr ergibt sich laut den Entwicklern ein Einsparpotenzial von bis zu 60 000 Euro im Jahr.Brau Beviale: Halle 7, Stand 602

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