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Moderne Versuchsanlagen

Neues Forschungszentrum für Katalysatoren und Verfahren nimmt Betrieb auf

| Redakteur: Alexander Stark

Am Verbundstandort in Ludwigshafen hat BASF ein innovatives Forschungszentrum eingeweiht. Betrieben wird das Technikum für Katalysator- und Verfahrensentwicklung vom globalen Forschungsbereich „Process Research & Chemical Engineering“. Dort stehen hochautomatisierte Versuchsanlagen zur effizienten Verfahrensentwicklung und zum Testen neuer Prozess-Katalysatoren zur Verfügung.

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Im neuen Forschungstechnikum der BASF in Ludwigshafen stehen hochautomatisierte Versuchsanlagen zur effizienten Verfahrensentwicklung und zum Testen von Prozess-Katalysatoren zur Verfügung.
Im neuen Forschungstechnikum der BASF in Ludwigshafen stehen hochautomatisierte Versuchsanlagen zur effizienten Verfahrensentwicklung und zum Testen von Prozess-Katalysatoren zur Verfügung.
(Bild: BASF)

Ludwigshafen – Schwerpunkte der Modernisierung des Forschungszentrums sind eine modulare Bauweise der Versuchsanlagen, die Nutzung digitaler Techniken zur besseren Visualisierung und Steuerung der Testanlagen sowie die Schaffung einer digitalisierten Arbeitsumgebung. Zur Umsetzung dieses Konzeptes wurde in den vergangenen zwei Jahren ein über 60 Jahre altes Gebäude komplett entkernt und modernisiert. Nachdem jetzt im Erdgeschoss auf dem neuesten Stand der Technik geforscht werden kann, werden die Umbauten im nächsten Geschoss fortgesetzt. In dieses aufwändige Projekt investiert der Konzern einen einstelligen Millionenbetrag pro Jahr. Nach Abschluss der Modernisierungen in einigen Jahren werden experimentelle Arbeiten mit automatisierten Versuchsanlagen für flüssige und gasförmige Stoffe zentral in diesem Gebäude gebündelt.

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Aspekte wie Bedienungs- und Wartungsfreundlichkeit der teilweise modular aufgebauten Testanlagen waren laut Unternehmen bei der Planung und dem Bau ebenso wichtig wie die Vereinfachung von Arbeitsabläufen durch Digitalisierung. Die Testanlagen können aus separaten ruhigen Arbeitsräumen oder direkt vor der Testanlage über Computer, Tablets oder Smartphones gesteuert oder überwacht werden. Über die Software hte Control können Versuchsprogramme visuell geplant und im Zusammenspiel mit unterschiedlichen Prozessleitsystemen ausgeführt werden. Dabei werden automatisiert Mess- und Analysedaten erfasst, logisch zusammen-geführt und für die weitere Auswertung bereitgestellt.

Ein professionelles Datenmanagement rundet das neue Technikumskonzept ab. Die einzelnen Datensysteme der Testanlagen sind perfekt aufeinander abgestimmt. Die nahtlose Integration von Prozess- und Analysedaten ermöglicht die automatische Datenintegration und Evaluierung von Prozessen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Forschungstechnikums können hier also unter optimalen Bedingungen nach neuen Lösungen für die Verfahrensentwicklung und Katalyse suchen.

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