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Dosierung Neue Steuerungstechnologie für die digitale Zukunft von Dosiergeräten

Redakteur: Sabine Mühlenkamp

Eine neue Generation der Dosiersteuerung KCM verfügt nun über einen 5-Zoll-LCD- Bildschirm mit verbesserter Benutzeroberfläche, eine kontextsensitive Hilfe, ein Edelstahlgehäuse und eine integrierte Ethernet-Fähigkeit mit optionalem Wi-Fi. Damit soll der Grundstein für die digitale Zukunft von Dosiergeräten gelegt werden.

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Das neu gestaltete Steuermodul biete eine Vielzahl benutzerfreundlicher Funktionen und eine verbesserte Dosiergenauigkeit.
Das neu gestaltete Steuermodul biete eine Vielzahl benutzerfreundlicher Funktionen und eine verbesserte Dosiergenauigkeit.
(Bild: Coperion K-Tron (Schweiz))

Das KCM-III-Steuermodul vereint Motorsteuerung, Regelung eines Dosiergeräts sowie dessen Peripheriekomponenten in einer kompakten Einheit und wird in der Regel direkt am Dosiergerät montiert, und im Werk vorverdrahtet und vorgetestet. Alle Motor-Einstell-, Diagnose- und Bedienerschnittstellenfunktionen sind in die Benutzeroberfläche integriert.

„Mit unserer neuesten Controller-Generation haben wir den Grundstein für die digitale Zukunft der Dosiergeräte von Coperion K-Tron gelegt. Die verbesserte Benutzeroberfläche und die völlig neue Programmierung erleichtern die Bedienung des KCM-III, und die erweiterten Anschlussmöglichkeiten geben dem Anwender mehr Möglichkeiten zur Steuerung seines Prozesses“, so Franz Neuner, Direktor Product Management, Equipment & Systems Division bei Coperion. „Mit dieser neuen Technologie sind wir in der Lage, in Zukunftsbereiche wie künstliche Intelligenz und vorbeugende Wartung vorzustoßen und den Kunden zu helfen, ihre Prozesse effizienter zu gestalten“.

Jedes Steuermodul enthält ein komplettes Softwarepaket zur Unterstützung einer Vielzahl von Anwendungsarten für sowohl Batch- als auch kontinuierliche Anwendungen, von Differential-Dosierwaagen über Dosierbandwaagen bis hin zu Smart Flow Meter. Die KCM-III-Steuerung ist für Atex 3D-Umgebungen ausgelegt und für explosionsgefährdete Bereiche der NEC-Klasse II Division 2 gelistet.

Das neue Steuermodul verfügt außerdem über eine völlig neue, leistungsstarke CPU mit erweitertem Speicher, um die Speicherung von mehr Protokoll- und Ereignisdateien sowie Rückverfolgungs- und Prozessdaten zu ermöglichen. Sieben Tage Nachverfolgbarkeit sind als Standard hinterlegt; eine erweiterte Nachverfolgbarkeit ist als Teil eines optionalen Software-Pakets erhältlich. Verbesserte Steueralgorithmen sorgen für eine schnellere Kommunikation mit dem Dosiererantrieb, dem Wägesystem und den Peripheriegeräten und führen zu einer präziseren Steuerung des Systems im Vergleich zum Vorgängermodell.

In Kombination mit der neuesten Generation von Wägezellen bietet das Steuermodul eine deutlich höhere Wägeauflösung von 8 000 000:1 in 20 ms. Zusammen führt dies zu einer besseren Kurzzeitdosiergenauigkeit, da die Steuerung sehr schnell auf Änderungen im System reagiert. Zusätzlich zum eingebauten Flash-Speicher speichert das Steuermodul alle Schlüsseldateien auf einer Micro-SD-Speicherkarte. Die Dateien sind alle mit einem PC lesbar, was das Herunterladen oder Aktualisieren der Daten einfach macht.

Vielfältige Anschlüsse möglich

Die Steuermodule, die mit dem optionalen Wi-Fi-Gateway ausgestattet sind, erstellen ihr eigenes lokales Netzwerk. Mit diesem Wi-Fi-Zugangspunkt kann ein Bediener mit den richtigen Anmeldeinformationen mit einem Smartphone, Tablet, Laptop oder einem anderen Gerät auf ein beliebiges Steuermodul in diesem lokalen Netzwerk zugreifen, um die Dosierung fernzusteuern, den Status zu überprüfen oder auf Dateien zuzugreifen. Das Modul verwendet Multi-Faktor-Sicherheitsmethoden, um sicherzustellen, dass kein unbeabsichtigter Zugriff über Ethernet oder Wi-Fi erfolgt. Darüber hinaus sind USB-Anschlüsse für einfache Verbindungen zu Flash-Speicher oder PCs vorgesehen, um Dateien zu übertragen, Diagnosen durchzuführen oder Software zu aktualisieren. Die Schnittstelle zu SPS- und DCS-Systemen des Kunden wird über ein Kommunikationsmodul bereitgestellt, welches verfügbar ist in weit verbreiteten Protokollen wie Profinet, Ethernet/IP und vielen anderen.

Das KCM-III unterstützt derzeit über ein Dutzend Sprachen, darunter auch grafische Sprachen wie Japanisch, Chinesisch und Koreanisch. Das Tastenfeld verfügt über moderne, benutzerfreundliche und sprachunabhängige Symbole. Die neue und verbesserte Steuerung des KCM-III in Verbindung mit der neuen Generation der SFT-Wägezellentechnologie (Smart Force Transducer – s. Kasten) führt zur schnellsten, genauesten und zuverlässigsten Dosierleistung von Coperion K-Tron-Dosierern, so das Unternehmen.

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