Stromversorgungen Neue Power für den Schaltschrank

Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Die neuen Stromversorgungen PS1000 ergänzen ab sofort die Produktfamilien von eigensicheren Barrieren, Signaltrennern und Überspannungsschutzmodulen von Pepperl+Fuchs.

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Die PS1000-Serie bietet auch Geräte mit IO-Link-Schnittstelle
Die PS1000-Serie bietet auch Geräte mit IO-Link-Schnittstelle
(Bild: Pepperl+Fuchs)

Die Stromversorgungen zeichnen sich laut Hersteller durch hohe Zuverlässigkeit, lange Lebensdauer und einen hohen Wirkungsgrad von über 95 % aus. Die Geräte können in Umgebungen bis 70 °C einsetzt werden und sind nach eigenen Angaben die kleinsten und leichtesten Module in ihrer Klasse. Sie eignen sich als Versorgung im Schaltschrank, aber auch für viele weitere Anwendungen in der Automatisierungstechnik.

Das PS1000-Portfolio umfasst 12 Geräte mit Eingangsspannungen von 230 VAC/110 VDC, 24 VDC oder 400 VAC. Am Ausgang stehen 12 VDC, 24 VDC oder 48 VDC sowie Ströme von bis zu 40 A zur Verfügung. Die Geräte verfügen typischerweise über Atex-, IECEx-, EAC-Zulassungen und sind zudem für den nordamerikanischen Markt zertifiziert.

Die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit der Stromversorgung kann durch ein redundantes System erhöht werden. Dazu bietet das PS1000-System sowohl Redundanzmodule als auch Module mit interner Redundanz für Anwendungen bei geringem Platzangebot.

Die 3-phasige 40-A-Variante des PS1000-Portfolios ist zudem mit einer IO-Link-Schnittstelle ausgerüstet. IO-Link ist ein Kommunikationsstandard, der sowohl die elektrischen Anschlussdaten als auch ein digitales Kommunikationsprotokoll umfasst, über das Geräte mit einem Automatisierungssystem in Datenaustausch treten. So können beispielsweise Betriebsparameter des Gerätes ausgelesen werden.

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Hintergrund Redundanz

Um Redundanz zu erreichen, muss ein zusätzliches Gerät in „Reserve“ installiert werden. Die einzelnen Geräte müssen mit Redundanzmodulen entkoppelt werden, um zu verhindern, dass ein defektes Gerät (z. B. Kurzschluss in der Ausgangsdiode) zur Last für die funktionierenden Geräte wird und dann die Ausgangsspannung nicht mehr gewährleistet werden kann. Üblicherweise werden zwei identische Netzteile zu einer 1+1-Konfiguration verbunden. Bei leistungsfähigeren Systemen ist auch eine N+1-Konfiguration möglich. Jedes Netzgerät muss mit einer eigenen Eingangssicherung ausgestattet sein. Redundante Systeme müssen überwacht werden, um bei Ausfall eines Gerätes einen Service-Ruf auslösen zu können. Dazu kann das DC-OK-Signal der Stromversorgungen genutzt werden.

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