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Kreislaufwirtschaft

Neste steuert das Geschäft mit erneuerbaren Produkten von Düsseldorf aus

| Redakteur: Alexander Stark

Neste eröffnet ein neues Büro in Düsseldorf. Der Standort soll als globale Drehscheibe für die Geschäftseinheit Erneuerbare Kunststoffe und Chemikalien dienen.

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Neste leitet seine Geschäftseinheit für erneuerbare und recycelte Polymere und Chemikalien vom neuen Büro in Düsseldorf.
Neste leitet seine Geschäftseinheit für erneuerbare und recycelte Polymere und Chemikalien vom neuen Büro in Düsseldorf.
(Bild: Neste)

Düsseldorf/Deutschland - Von seinem neuen Standort in Düsseldorf aus bietet Neste der Kunststoff- und Chemieindustrie Komplettlösungen aus Biomasse und chemisch recycelten Kunststoffabfällen an. Die Geschäftseinheit und die Aktivitäten des Unternehmens in Deutschland werden von Mercedes Alonso geleitet, die am 1. September 2019 als Executive Vice President und Mitglied des Neste Executive Committee in die Unternehmensgruppe eingetreten ist.

Durch die Konzentration des Geschäfts mit erneuerbaren Polymeren und Chemikalien an einem Standort will die Gruppe das Geschäftswachstum weiter beschleunigen und der bevorzugte Partner als Anbieter von nachhaltigen erneuerbaren und recycelten Lösungen für Premiummarken werden.

Schon vor der Gründung des neuen Büros in Deutschland hat Neste mit verschiedenen Partnern in Deutschland zusammengearbeitet. Erst kürzlich hat das Unternehmen die weltweit erste Produktion von biobasiertem Polypropylen und biobasiertem Niederdruck-Polyethylen im kommerziellen Maßstab am deutschen Standort von Lyondell Basell in Wesseling angekündigt.

Neste MY Renewable Diesel hat die Flughäfen Hamburg und Stuttgart bei der Reduzierung der Emissionen ihrer Bodenflotten unterstützt, und auch in Coburg spielte das Unternehmen eine Schlüsselrolle bei einem erfolgreichen Demonstrationsprojekt, bei dem das Dieselgemisch "Diesel R33" in 280 Bussen, Pkw und Lkw über ein Jahr lang getestet wurde. Bereits 2011 haben Lufthansa und die finnische Gruppe gemeinsam MY Renewable Jet Fuel auf fast 1200 Flügen zwischen Frankfurt und Hamburg und einen Interkontinentalflug zwischen Frankfurt und Washington D.C. getestet. Erst kürzlich gaben die Unternehmen bekannt, dass Lufthansa den nachhaltigen Flugkraftstoff verwenden wird, der auf Flügen ab Frankfurt mit regulärem Flugtreibstoff vermischt wird.

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