Bio-Styrol Nachhaltige Kunststoffe: Konsortium um Neste will Lieferkette aufbauen

Quelle: Neste |

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Die Unternehmen Neste, Idemitsu Kosan, Chimei und Mitsubishi Corporation haben beschlossen, gemeinsam eine Lieferkette für erneuerbare Kunststoffe aufzubauen. Kern der Zusammenarbeit bildet die Herstellung von Bio-Styrol.

Gemeinsam mit Partner will Neste eine Lieferkette für erneuerbare Kunststoffe aufbauen.
Gemeinsam mit Partner will Neste eine Lieferkette für erneuerbare Kunststoffe aufbauen.
(Bild: Neste)

Durch die Entwicklung einer stärkeren Partnerschaft und engeren Zusammenarbeit wollen Neste, Idemitsu Kosan, Chimei und Mitsubishi erneuerbare Inhaltsstoffe in die Wertschöpfungskette der Kunststoffindustrie einführen. In der Lieferkette sollen biobasierte Kohlenwasserstoffe für die Herstellung von Styrol und massenbilanzierten erneuerbaren Kunststoffprodukten auf Styrol-Basis, einschließlich Acrylnitril-Butadien-Styrol, Verwendung finden. Die Herstellung von Bio-Styrol in Japan und erneuerbaren Kunststoffen in Taiwan ist für beide Länder eine Premiere. Der Produktionsstart ist für die erste Hälfte des Jahres 2023 geplant.

Der Kunststoffhersteller Neste wird Idemitsu Kosan, den größten Hersteller von Styrol in Japan, mit Neste RE beliefern. Das im Rahmen dieser Zusammenarbeit verwendete Neste RE wird zu 100 % aus biobasierten Rohstoffen wie Abfällen und Reststoffen hergestellt. Durch seinen Einsatz können die Treibhausgasemissionen (THG) im Vergleich zu herkömmlichen fossilen Rohstoffen deutlich reduziert werden.

Idemitsu Kosan wird dann nach dem Verfahren der Massenbilanz Bio-Styrol herstellen und an Chimei liefern, den größten ABS-Hersteller der Welt. Dieser wird das Bio-Styrol für seine Produktion erneuerbarer Kunststoffe einsetzen. Die Mitsubishi Corporation wird die Zusammenarbeit zwischen den Partnern der Wertschöpfungskette koordinieren und den Markt für erneuerbare Produkte erschließen.

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