Dichtungslose Pumpe Mit dichtungslosen Pumpen die Ausfallzeiten verkürzen

Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Wasser ist als Medium in der Lebensmittel-, Chemie- und Pharmaindustrie weit verbreitet. Bei kontinuierlichem Gebrauch von Kolbenpumpen zur Wasserförderung stehen Anwender jedoch vor dem Problem, dass Wasser ein schlechtes Schmiermittel für die Dichtungen der Pumpe ist. Verschleiß und schnelle Abnutzung sind die Folge. Mit einer dichtungslosen Kolbenmembranpumpe können diese Schwierigkeiten vermieden und die Ausfallzeiten verkürzt werden.

Anbieter zum Thema

Sprühnebel im Keimkessel
Sprühnebel im Keimkessel
(Bild: Wanner)

Ist sauberes Wasser bei Raumtemperatur ein einfaches Medium für Pumpen? Oft ist das nicht der Fall, weil viele Pumpen darauf ausgelegt sind, das Medium als Schmierung für die Dichtung zu verwenden. Wasser ist aber ein so schlechter Schmierstoff, dass es insbesondere bei hohen Drücken zu vorzeitigem Verschleiß der Dichtung kommen kann. Dies kann vermieden werden: In England ersetzen die dichtungslosen Kolbenmembranpumpen Hydra-Cell von Wanner herkömmliche Kolbenpumpen bei der Befeuchtung von Getreide in einer Mälzerei.

Bairds Malt ist eine Mälzerei mit fünf Werken in Großbritannien. Das Unternehmen bietet eine breite Palette an Malz sowohl für Brauereien als auch Destillen im In- und Ausland. In Witham, Essex liegt das zweitgrößte Werk von Bairds Malt. Hier konzentriert man sich hauptsächlich auf das Mälzen.

Als Fördermedium in den neuen wassersparenden Befeuchtungssystemen in der Anlage von Bairds Malt in Witham ist sauberes Wasser vorgesehen. Trotzdem wurden Kolbenpumpen als Erstausrüstung in die Anlage eingebaut. Dies führte regelmäßig zu hohen Wartungskosten. „Sie benötigten häufiger einen Ölwechsel“, sagt Maintenance Manager Alan Francis, „und der Verschleiß der Dichtungen führte auch regelmäßig zu Einschränkungen in der Produktion“.

Pumpen müssen kontinuierlich und zuverlässig arbeiten

Die Pumpen im Befeuchtungssystem haben während des Malzprozesses eine wichtige Aufgabe: Im Witham-Werk, wo jede Pumpe zwei Keim-Kessel bedient, sprühen sie einen feinen Sprühnebel in eine Kammer, die sich an der Unterseite des runden Kessels befindet. Die Pumpe kontrolliert somit den Feuchtigkeitsgehalt von bis zu 215 Tonnen Getreide über einen Zeitraum von vier Tagen. Währenddessen rührt ein langsam drehender Wender, der sich einmal in zwölf Stunden um den Mittelpunkt dreht, das Getreide.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung.

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung

(ID:33243640)