Produktionszentrum für 300 Millionen Euro Mercks bislang größte Life-Science-Investition in Asien geht in Betrieb

Quelle: Merck 2 min Lesedauer

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Kürzere Lieferwege und zusätzliche Fertigungskapazitäten sollen die Versorgung biopharmazeutischer Hersteller im asiatisch-pazifischen Raum stärken. Dafür hat Merck mehr als 300 Millionen Euro in ein neues Bioprocessing-Zentrum in Südkorea investiert. Digitale Systeme ermöglichen eine durchgängige Chargenrückverfolgbarkeit.

Mit der Eröffnung des 44.500 Quadratmeter großen Bioprocessing-Zentrums in Daejeon erweitert Merck seine Produktionskapazitäten für die Biopharmaindustrie im asiatisch-pazifischen Raum.(Bild:  Merck)
Mit der Eröffnung des 44.500 Quadratmeter großen Bioprocessing-Zentrums in Daejeon erweitert Merck seine Produktionskapazitäten für die Biopharmaindustrie im asiatisch-pazifischen Raum.
(Bild: Merck)

Der Pharmakonzern Merck hat sein neues Bioprocessing-Produktionszentrum für den asiatisch-pazifischen Raum in Daejeon, Südkorea, eröffnet. Die Investition in das Zentrum beläuft sich auf mehr als 300 Millionen Euro und ist die bislang größte Life-Science-Investition des Unternehmens im asiatisch-pazifischen Raum. Der 44.500 Quadratmeter große Standort erweitert die regionalen Fertigungskapazitäten des Unternehmens für kritische Materialien und Lösungen, die bei der Entwicklung und Herstellung biologischer Arzneimittel zum Einsatz kommen. Biopharmazeutische Hersteller im gesamten asiatisch-pazifischen Raum sollen dadurch schnelleren Zugang zu den Materialien und Lösungen erhalten, die sie für die Entwicklung und Produktion biologischer Arzneimittel benötigen.

„Ein verlässlicher Zugang zu kritischen Materialien ist in jeder Phase der Biologika-Herstellung entscheidend“, sagte Jean-Charles Wirth, Mitglied der Geschäftsleitung von Merck und CEO Life Science. „Daejeon bringt fortschrittliche Produktion näher an die Biopharma-Hersteller im asiatisch-pazifischen Raum und stärkt die Versorgungssicherheit beim Übergang von der Entwicklung zur kommerziellen Produktion. Das Zentrum schafft die regionalen Kapazitäten, die Kunden benötigen, und liefert die Qualität und Konsistenz, die sie von Merck erwarten.“

Von Daejeon aus wird Merck Bioprocessing-Produkte liefern, die von der frühen Prozessentwicklung bis zur Herstellung im kommerziellen Maßstab zum Einsatz kommen. Dazu gehören Zellkulturmedien in Trockenpulver- und Flüssigform, einschließlich kundenspezifischer Pre-GMP-Produkte, Prozessflüssigkeiten und gebrauchsfertige Lösungen für die Cleaning-in-Place-Reinigung sowie sterile Einweg-Probenahmelösungen. Diese

Das integrierte digitale Ökosystem des Zentrums unterstützt dem Unternehmen zufolge die automatisierte Datenerfassung und die durchgängige Rückverfolgbarkeit von Chargen. Das soll die Prozesstransparenz erhöhen und zum Qualitätsmanagement sowie zur Einhaltung regulatorischer Vorgaben beitragen.

Die Anlage ist darauf ausgelegt, vor Ort auf fossile Brennstoffe zu verzichten und gleichzeitig die Energie- und Wassereffizienz zu steigern – durch den Einsatz von Solarenergie, einem Wärmepumpensystem, Energierückgewinnung in den Lüftungsanlagen und die Wiederverwendung von Regenwasser.

Das Zentrum in Daejeon ist ein zentraler Baustein der „In-Region-for-Region“-Strategie von Merck. Es knüpft an jüngste Investitionen im globalen Netzwerk des Unternehmens an, darunter die Arzneimittelprodukt-Prüfung von Bioreliance in Darmstadt sowie die Filtrationsfertigung in Blarney, Irland. Innerhalb dieses Netzwerks will Merck wichtige Produkte und Dienstleistungen näher an seine Kunden bringen und dabei weltweit einheitliche Qualitätsstandards gewährleisten.

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