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Transaktion Merck verkauft Allergie-Geschäft an Dermapharm

| Redakteur: Alexander Stark

Merck hat eine Vereinbarung zum Verkauf seines Allergie-Geschäfts Allergopharma an Dermapharm unterzeichnet. Mit dem Verkauf will das Pharmaunternehmen sich stärker auf seine Healthcare-Sparte fokussieren.

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Mit dem Verkauf von Allergopharma will Merck den Unternehmensbereich Healthcare noch stärker fokussieren.
Mit dem Verkauf von Allergopharma will Merck den Unternehmensbereich Healthcare noch stärker fokussieren.
(Bild: Merck)

Darmstadt – Merck hat eine Vereinbarung zum Verkauf seines Allergie-Geschäfts Allergopharma an Dermapharm Holding unterzeichnet. Der Vollzug der Transaktion wird bis zum Ende des zweiten Quartals 2020 erwartet, vorbehaltlich der Zustimmung der relevanten Aufsichtsbehörde sowie weiterer üblicher Vollzugsbedingungen.

Merck hat seit 2007 Zu- und Verkäufe in Höhe von rund 40 Milliarden Euro getätigt. Mit dem Verkauf von Allergopharma will der Konzern nach eigenen Angaben seine Unternehmensstrategie weiter umsetzen und den Unternehmensbereich Healthcare noch stärker auf die Entwicklung innovativer Medikamente für schwer behandelbare Krankheiten fokussieren. Der Verkauf an Dermapharm soll dabei das Geschäft von Allergopharma nachhaltig stärken.

Die Produkte von Allergopharma sind derzeit in 18 Ländern weltweit erhältlich. 2018 belief sich der Umsatz von Allergopharma auf 88 Millionen Euro. Die Transaktion umfasst das Allergopharma-Geschäft in Europa und Asien mit dem breiten Portfolio von therapeutischen und diagnostischen Produkten und dem Produktionsstandort in Reinbek bei Hamburg. Allergopharmas Adrenalin-Autoinjektor-Entwicklungsprojekt zur Behandlung von anaphylaktischen Reaktionen ist nicht Teil der Transaktion und wird bei Merck verbleiben. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

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