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Künstliche Intelligenz

Merck nutzt KI-Technologie von Iktos für Wirkstoffforschung

| Redakteur: Alexander Stark

Belén Garijo, Mitglied der Geschäftsleitung und CEO Healthcare bei Merck: „Künstliche Intelligenz nimmt im biopharmazeutischen F&E-Modell immer mehr an Bedeutung zu.
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Belén Garijo, Mitglied der Geschäftsleitung und CEO Healthcare bei Merck: „Künstliche Intelligenz nimmt im biopharmazeutischen F&E-Modell immer mehr an Bedeutung zu. (Bild: Merck)

Merck hat heute eine Kollaborationsvereinbarung mit Iktos bekannt gegeben. Das Unternehmen will die auf künstlicher Intelligenz (KI) basierte Modellgenerierungstechnologie des Partners nutzen, um die Entdeckung von neuen Substanzen und deren Design schneller und kosteneffizienter zu machen.

Darmstadt – Die KI-Technologie von Iktos basiert auf generativen Modellen unter Verwendung von Deep Learning und trägt zur Beschleunigung und Effizienzsteigerung im Wirkstofffindungsprozess bei, indem automatisiert virtuelle neuartige Moleküle generiert werden, die über die gewünschten Molekülaktivitäten zur Behandlung einer bestimmten Erkrankung verfügen. Dadurch wird eine zentrale Herausforderung beim Wirkstoffdesign adressiert: die schnelle Identifizierung von Molekülen, die gleichzeitig verschiedene arzneimitteltypische Kriterien für die klinische Erprobung abdecken. Die Technologie ist bereits in anderen Bereichen wie der Bildverarbeitung und automatisierten Übersetzung etabliert. In die Chemie hat sie ebenfalls kürzlich Einzug gehalten.

Laut Belén Garijo, Mitglied der Geschäftsleitung und CEO Healthcare bei Merck, nimmt Künstliche Intelligenz im biopharmazeutischen F&E-Modell immer mehr an Bedeutung zu. Dies berge exponentielle Chancen, um die vorhandene Expertise ihres Unternehmens mit höherer Geschwindigkeit und Präzision zu erweitern. Patienten könnten dadurch schneller Zugang zu neuartigen Behandlungsoptionen erhalten.

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Die angekündigte Zusammenarbeit steht dem Unternehmen zufolge in einer Linie mit der im Dezember 2018 bekanntgegebenen einjährigen Lizenzvereinbarung mit Cyclica bezüglich des Einsatzes der um künstliche Intelligenz (KI) erweiterten Proteom-Screening-Plattform Ligand Express des Partners. Darüber hinaus hat der Konzern kürzlich die Gewährung eines US-Patents für eine neuartige Kombination aus künstlicher Intelligenz und Blockchain-Technologie bekannt gegeben, auf deren Grundlage ein neuartiges Sicherheitsverfahren für die Verankerung von physischen Objekten in der digitalen Welt zur Verfügung gestellt werden soll.

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