Chemie-Studie Megatrends für das Management von Chemie- und Pharmaunternehmen

Redakteur: Matthias Back

Die Chemie- und Pharmaindustrie leistet mit ihren Entwicklungen wichtige Beiträge zur Heilung von Krankheiten, zur Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung sowie zur Energieversorgung der Zukunft. Als viertgrößter Industriezweig in Deutschland ist die Chemie- und Pharmabranche eine Schlüsselindustrie, die auch für Megatrends wie die Digitalisierung oder den Demografischen Wandel zukunftsorientierte Konzepte parat haben muss.

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Fasst man die Ergebnisse bisheriger Megatrendstudien zusammen, so steht die Chemie- und Pharmaindustrie mit Blick auf das Jahr 2030 vor weitreichenden Veränderungen.
Fasst man die Ergebnisse bisheriger Megatrendstudien zusammen, so steht die Chemie- und Pharmaindustrie mit Blick auf das Jahr 2030 vor weitreichenden Veränderungen.
(Bild: freshidea/Fotolia)

Die neue Studie "Von den Megatrends zum Geschäftserfolg": Managementimplikationen der Megatrends für die chemische und pharmazeutische Industrie in Deutschland“ widmet sich nun konkreten Folgen der Megatrends für das Management von Chemie- und Pharmaunternehmen.

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Die Studie wird im Frühjahr 2014 durch ein Projektteam bestehend aus der Universität Münster, der Provadis Hochschule, dem Verband der Chemischen Industrie (VCI) sowie der Strategieberatung Booz & Company durchgeführt.

Megatrends als Thema der Chemie- und Pharmaindustrie in Deutschland

Die Gründe für die starke Zukunftsorientierung der Chemie- und Pharmaindustrie sind vielfältig: Unternehmen identifizieren auf diese Weise potenzielle Wachstumsfelder und erhöhen die Akzeptanz für ihr Handeln, unter anderem auch bei Aktionären.

Ein wesentlicher Effekt der Megatrends ist die Komplexitätsreduktion: Viele der rund 30.000 Produkte, die in der Branche mit etwa 434.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von über 186 Milliarden Euro hergestellt werden, entfalten ihren Nutzen erst auf der nachgelagerten Wertschöpfungsstufe in einem spezifischen Einsatzfeld. Daher wirken Megatrends mitunter auch als Kommunikationsanker: Sie zeigen an, auf welche langfristige Entwicklung das einzelne Produkt „einzahlt“ und worin sein naturwissenschaftlicher, gesellschaftlicher und ökonomischer Nutzen liegt.

Implikationen der Megatrends für eine zukunftsfähige Unternehmensführung

Fasst man die Ergebnisse bisheriger Megatrendstudien zusammen, so steht die Chemie- und Pharmaindustrie mit Blick auf das Jahr 2030 vor weitreichenden Veränderungen. Die Entwicklung neuer Technologien, die Veränderung von Arbeitswelten und Prozessen, die immer enger werdende Vernetzung von Produktions- und Wertschöpfungsketten, aber auch die Frage der Verfügbarkeit von Rohstoffen und der Umgang mit natürlichen Ressourcen werden die Zukunft von Industriebranchen verändern.

Doch was bedeuten nun diese generellen Erkenntnisse konkret für die zukünftige Unternehmensführung? Welche Änderungen sind seitens der Unternehmen erforderlich, um die Chancen der Megatrends zu nutzen? Diese Fragestellungen werden in der Untersuchung beleuchtet.

Hierzu werden verschiedene Untersuchungsmethoden genutzt. Neben einer umfangreichen Online-Umfrage unter Fach- und Führungskräften der Chemie- und Pharmaindustrie wird der aktuelle Stand der wissenschaftlichen Literatur zu diesem Thema ausführlich analysiert und ausgewertet. Persönliche Experteninterviews mit Entscheidungsträgern der Branche ergänzen und reflektieren die Ergebnisse der Online-Umfrage, so dass ein fundiertes Gesamtbild entstehen wird. Weitere Informationen zu der Studie sind ab dem 15. März unter www.chempharmtrends.de zu finden.

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