Edelstahl-Schaltschrank Maßgeschneiderter Schaltschrank für hohe Hygieneanforderungen

Quelle: Pressemitteilung

Schaltanlagen im Reinraum können sich schnell zur Keimschleuder entwickeln. Nur Konstruktionen ohne Spalten, Fugen und sonstige Toträume erfüllen die hohen Hygieneanforderungen in einer Pharmaproduktion. Eine Spezialanfertigung mit einer in die Frontplatte integrierte Trackball-Tastatur erfüllt nun die strengen Anforderungen eines Impfstoffherstellers.

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Maßgeschneidertes Edelstahl-Rack für Schaltschränke mit Trackball-Tastatur
Maßgeschneidertes Edelstahl-Rack für Schaltschränke mit Trackball-Tastatur
(Bild: Gebe)

Schaltschränke aus Edelstahl sind in hygienischen Prozessen der Pharmaindustrie Standard. Doch die für die Hochdruckreinigung konzipierten Konstruktionen bergen ein nicht zu unterschätzendes Kontaminationsrisiko: Hohe Schutzarten werden oft durch Totraum-trächtige Labyrinth-Konstruktionen erkauft. Eine saubere Alternative bietet ein speziell für OEM-Anwendungen konzipiertes Gehäuse.

Für einen Kunden in der Pharmaindustrie haben die Ingenieure eines Herstellers eine leistungsstarke Steuerungs- und Schaltanlagen eine spezielle Schaltanlage entwickelt, die zur Herstellung von Impfstoffen eingesetzt wird.

Seit über 20 Jahren produziert das Unternehmen insbesondere Edelstahlanlagen für hygienesensible Produktionsprozesse.

Trackballtastatur als zusätzliche Eingabemöglichkeit

Die Hygiene-Anforderungen in der Impfstoffproduktion sind hoch, daher kam es dem Pharmakunden darauf an, dass die Workstation schnell und einfach zu reinigen ist. Die Gesamtanlage sollte so beschaffen sein, dass die Vermehrung biologisch aktiven Materials weitgehend verhindert wird und sich die Produkte ortsgebunden leicht reinigen, beziehungsweise sterilisieren lassen. Zum anderen forderte der Kunde eine zusätzliche Eingabealternative zum Touchsystem, da die Anwender im Reinraum grundsätzlich mit Handschuhen und Schutzausrüstung arbeiten. Hier käme eine reine Touchfunktion schnell an ihre Grenzen. Eine eigens in die Frontplatte integrierte Trackball-Tastatur TVG-38 sollte hier Abhilfe schaffen.

Reinigungsfähigkeit entscheidet

Mit Apparaten und Anlagen von der Stange ist der pharmazeutischen Industrie meist nicht gedient. Den Zuschlag für die Herstellung der OEM-Prozessanlage bekamen ein Spezialist für Schaltschränke mit Sitz in Rheinland-Pfalz, sowie ein oberbayerischer Hersteller von Industrie-Tastaturen. Sie punkteten mit leichter Bedienbarkeit, optimaler Reinigungsfähigkeit, sowie mit Beständigkeit der Anlage gegen Wasserdampf und anderen Cleaning-in-Place (CIP)-Mittel, wie etwa saure und alkalische Reinigungsmittel.

Die Kombination der Dateneingabe-Module, bestehend aus einem kapazitiven Touchscreen und dem sterilen Trackball-Modul TVG-38, sorgt nicht nur für eine nachhaltig angenehme Haptik, sondern garantiert auch eine präzise Steuerung. Und das war für die Bediener der Anlage ausschlaggebend: Denn sie müssen täglich unter schwierigsten Bedingungen, mit Handschuhen und Schutzausrüstung ausgestattet, den Prozess am Laufen halten.

Hygienisches Design ohne Spalten und Fugen erhöht Produktsicherheit

Die OEM-Edelstahl-Workstation wurde so entwickelt, dass sie spaltenfrei und wasserdicht auf dem Pultdeckel befestigt und die Trackball-Tastatur ohne Ritze integriert werden konnte. Die Edelstahl-Anlage verzichtet auf Hubtasten und vermeidet so hygienisch bedenkliche Spalten und Ritzen. Denn: Wo Wasser oder Flüssigkeit in den Schaltschrank eindringt, finden auch Mikroorganismen wie Bakterien, Hefen oder Schimmelpilze ihren Weg in den Innenraum. Die Verlustwärme der Steuerung tut ein Übriges, um das Kontaminationsrisiko im Inneren des Schaltschrankes zu erhöhen.

Um Totraum in der Anlage und in den Rohrleitungen von vorne herein zu eliminieren, hat der Schaltschrank-Spezialist mit glatten, polierten und versiegelten Oberflächen gearbeitet. Jeder Winkel ist kleiner als 90°, Spalten und Ritzen wurden vermieden und es gibt keine Absätze oder Rohrverbindungen, die nicht abgedeckt sind. Toträume sind sehr schwierig und aufwändig zu reinigen, das ist in der Branche bekannt. Automatisierte Prozesse (SIP-Sterilize-in-Place /CIP-Clean-in-Place) erreichen diese Stellen meistens nicht, was zur Konsequenz hat, dass alle produktberührenden Flächen einer verfahrenstechnischen Anlage entkeimt und durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufwändig nachgereinigt werden müssen. „Kreuzkontaminationen können durch den Kontakt mit produktberührenden Medien oder dem Produkt selbst entstehen, die besonders bei pharmazeutischen Erzeugnissen häufig zum Vernichten der gesamten Charge führen können“, wissen auch die Experten des Tastaturen-Herstellers GeBE Computer & Peripherie.

Anpassen statt austauschen

Egal ob der Kunde mit der für ihn entwickelten Anlage Impfstoffe herstellt oder sie für andere Produktionsprozesse einsetzt: Grundsätzlich sind die Anlagen sehr variabel und können schnell an verschiedenste Einsatzmöglichkeiten angepasst werden. ●

* Kontakt zur GeBE Computer & Peripherie: sales@tastaturen.com

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