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PLT-CAE-System

Leitsystem-Migration leicht gemacht

| Autor/ Redakteur: Christian Stolz* / Anke Geipel-Kern

Die Migration eines Prozessleitsystems ist eine Mammutaufgabe. Nutzt man dabei jedoch die richtigen Tools, lässt sich nicht nur der Aufwand für die Migration selbst reduzieren, sondern auch künftig der alltägliche Betrieb erleichtern. Und auch die unliebsame Arbeit von Signaltests und Loopchecks nach dem Um- oder Neubau einer Anlage kann mit praxisgerechten Tools deutlich effizienter ablaufen und dabei noch zuverlässigere Ergebnisse liefern.

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Digitale Anlagendokumentation: Eine Software statt 40 Ordner mit 20 000 Dokumenten und digitale Suchfunktionen erleichtern das Arbeiten.
Digitale Anlagendokumentation: Eine Software statt 40 Ordner mit 20 000 Dokumenten und digitale Suchfunktionen erleichtern das Arbeiten.
(Bild: ©THANANIT - stock.adobe.com)

In der Prozessindustrie ist es nicht unüblich, etwa alle 15 Jahre das Prozessleitsystem zu migrieren, um einen zukunftsorientierten Betrieb der Anlage zu gewährleisten. So stand auch bei einem großen Chemiekonzern eine entsprechende Migration an. Da die laufende Produktion davon so wenig wie möglich beeinflusst werden sollte, musste der Umstieg auf ein neues System reibungslos und schnell ablaufen.

Durchdachte Umbaukonzepte

Da der Chemiekonzern bereits seit vielen Jahren das PLT-CAE-System Prodok von Rösberg einsetzt und generell eng mit den Experten für Prozessautomatisierung zusammenarbeitet, waren diese auch bei der Migration mit im Boot. Im Migrationsprojekt wurde lediglich das Leitsystem ausgetauscht, die Feldebene selbst blieb unverändert. Die wesentliche Herausforderung lag darin, dass nur wenige Tage für den Umstieg vom alten auf das neue System vorgesehen waren.