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Investition von rund 200 Millionen Euro Lanxess weitet Produktion von Flammschutzmittel aus

Redakteur: Alexander Stark

Lanxess hat angekündigt, seine globale Anlagenbasis für Flammschutz-Additive mit Investitionen von rund 200 Millionen Euro in den nächsten drei Jahren erweitern zu wollen.

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Lanxess investiert bis 2021 rund 200 Millionen Euro in sein globales Produktionsnetzwerk für Flammschutzmittel.
Lanxess investiert bis 2021 rund 200 Millionen Euro in sein globales Produktionsnetzwerk für Flammschutzmittel.
(Bild: Lanxess)

Köln/Leverkusen – Das Unternehmen betreibt ein stark rückwärts integriertes Produktionsnetzwerk für Flammschutzmittel auf Brom- und Phosphorbasis mit Werken in den USA (Charleston, El Dorado, Greensboro), Deutschland (Leverkusen, Krefeld-Uerdingen), Frankreich (Épierre) und Großbritannien (Manchester).

Mit der Übernahme des US-amerikanischen Unternehmens Chemtura im Frühjahr 2017 ist der Spezialchemiekonzern zu einem der weltweit führenden Anbieter von Flammschutz-Additiven geworden. Mit dem Investitionspaket wolle das Unternehmen nun seine Position in diesem Wachstumsmarkt weiter ausbauen, so Karsten Job, Leiter des Bereichs Polymer Additives. Mit der Integration des ehemaligen Chemtura-Geschäfts mit bromierten Flammschutzmitteln, Brom- und Bromderivaten hat der Hersteller seine Marktposition bei Flammschutz-Additiven deutlich ausgebaut. Aufgrund ihrer hohen Wirksamkeit werden diese Stoffe unter anderem in der Bauindustrie eingesetzt. Neben dem Produktionsnetzwerk für Flammschutzmittel betreibt das Unternehmen zwei technische Entwicklungszentren für diese Produkte in Naugatuck/USA und Leverkusen/Deutschland. Aus Leverkusen und Naugatuck treibt der Hersteller globale Innovationen wie reaktive und polymere Flammschutzmittel voran.

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