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Standort Bitterfeld Lanxess verdoppelt Kapazität für Umkehrosmose-Membranelemente in Bitterfeld

Der Spezialchemie-Konzern Lanxess schwimmt mit der Produktion von Umkehrosmose-Membranelementen am Standort Bitterfeld weiterhin auf einer Erfolgswelle. Die Produktionskapazität soll 2017 verdoppelt werden. Mehr als 40 Millionen Euro haben die Kölner dafür in den vergangenen fünf Jahren in die Hand genommen.

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Am Standort Bitterfeld produziert Lanxess seit fünf Jahren Umkehrosmose-Membranelemente der Marke Lewabrane für den weltweiten Markt.
Am Standort Bitterfeld produziert Lanxess seit fünf Jahren Umkehrosmose-Membranelemente der Marke Lewabrane für den weltweiten Markt.
(Bild: Lanxess)

Köln/Bitterfeld – „Unser Einstieg ins Membrangeschäft für die Umkehrosmose (UO) vor fünf Jahren hat sich zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. Inzwischen haben wir unsere Kapazitätsgrenze nahezu erreicht, so dass wir die Produktionskapazität im Laufe des kommenden Jahres verdoppeln werden“, erklärte Jean-Marc Vesselle, Leiter des Lanxess-Geschäftsbereichs Liquid Purification Technologies (LPT), im Rahmen einer Feierstunde zum fünfjährigen Jubiläum des Lewabrane-Betriebs der IAB Ionenaustauscher GmbH, einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft des Spezialchemie-Konzerns Lanxess.

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Der Spezialchemie-Konzern hat allein in den vergangenen fünf Jahren insgesamt 40 Millionen Euro am Standort investiert. Neben dem Betrieb für Membranelemente betreibt Lanxess in Bitterfeld auch noch die weltweit größte Anlage für Ionenaustauscher.

Markt für UO-Membranelemente wächst

Vesselle betonte die Verbundenheit mit dem Standort und der Region: „2011 – noch ohne den Membranbetrieb – hatten wir in Bitterfeld etwa 100 Mitarbeiter. Inzwischen ist diese Zahl auf rund 160 angewachsen und wird weiter steigen. Wir schätzen Ausbildungsstand, Engagement und Zuverlässigkeit der hiesigen Mitarbeiter, denen wir unseren Erfolg maßgeblich verdanken.“

Der Markt für UO-Membranelemente wird nach aktueller Einschätzung auch in den kommenden Jahren mit jährlich zehn Prozent (CAGR 2015-2020) überdurchschnittlich stark wachsen. Lanxess hat aufgrund der bereits nahezu vollständigen Auslastung des Betriebs beschlossen, die entsprechende Kapazität am Standort Bitterfeld zu verdoppeln. Die zusätzlichen Kapazitäten werden voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2017 zur Verfügung stehen. Bis zu zehn weitere Arbeitsplätze werden dabei geschaffen.

Lanxess engagiert sich in vielfältiger Weise am Standort Bitterfeld – auch im Bereich Forschung & Entwicklung. Vesselle dazu: „Wir forschen kontinuierlich auf allen Gebieten der modernen Wasserbehandlung, um unseren Kunden auch künftig die entsprechende Kompetenz aus einer Hand bieten zu können.“ Dazu unterhält Lanxess Kooperationen mit Hochschulen und anderen Forschungseinrichtungen in der Region, etwa den Fraunhofer-Instituten für Fabrikbetrieb und -automatisierung (IFF) in Magdeburg sowie für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen (IMWS) in Halle.

Insgesamt sind seit der Erweiterung am Standort 18 junge Menschen bei der IAB Ionenaustauscher GmbH ins Berufsleben gestartet, acht von ihnen befinden sich derzeit in der Ausbildung. Nach ihrem Abschluss haben diese Chemikanten, Chemielaboranten, Industriemechaniker und Elektroniker für Automatisierungstechnik gute Karrierechancen, nicht zuletzt auch im Unternehmen selbst. Von den zehn bisherigen Absolventen in diesem Zeitraum wurden sieben übernommen.

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