Debottlenecking Lanxess erhöht Schwarzpigment-Kapazität

Redakteur: MA Alexander Stark

Der Spezialchemie-Konzern Lanxess hat seine Kapazität für schwarze Eisenoxidpigmente am Standort Krefeld-Uerdingen um mehr als 5000 Jahrestonnen ausgebaut.

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Lanxess setzt den Ausbau der Produktion von synthetischen Eisenoxidpigmenten fort, die das Unternehmen als weltweit einziger Anbieter im so genannten Laux-Verfahren produziert.
Lanxess setzt den Ausbau der Produktion von synthetischen Eisenoxidpigmenten fort, die das Unternehmen als weltweit einziger Anbieter im so genannten Laux-Verfahren produziert.
(Bild: Lanxess)

Köln – Der verstärkten Nachfrage der Bauindustrie nach Schwarzpigmenten für die Betoneinfärbung will Lanxess durch jetzt abgeschlossene Debottlenecking-Maßnahmen in Krefeld-Uerdingen noch besser Rechnung tragen. Das Unternehmen setzt damit den Ausbau der Produktionskapazitäten für synthetische Eisenoxidpigmente fort, die das Unternehmen im so genannten Laux-Verfahren produziert.

In Krefeld betreibt der Konzern das größte Werk für Eisenoxid-Pigmente weltweit. Aufgrund des Laux-Prozesses hat die Produktionsanlage am Standort Krefeld-Uerdingen dem Unternehmen zufolge bereits heute eine ausgezeichnete CO2-Bilanz. Denn bei diesem speziellen chemischen Verfahren wird die entstehende Reaktionswärme für die Erzeugung von Dampf genutzt, der dann wiederum in den nachfolgenden Prozessschritten eingesetzt wird. Erklärtes Ziel ist es, den CO2-Footprint der Pigmente stetig durch gezielte Maßnahmen zu reduzieren. Dabei soll zukünftig auch die energetische Nutzung von Wasserstoff eine gewichtige Rolle spielen, der während des Produktionsprozesses unserer Pigmente anfällt und als Ersatz für fossile Brennstoffe genutzt werden kann.

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