Analysenmesstechnik Krohne revolutioniert Analysenmesstechnik und schickt Transmitter in Rente

Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Es war ein Paukenschlag, der pünktlich zur Hannover Messe aus Duisburg ertönte. Mit Smartsens stellt Krohne die erste Familie von Analysesensoren vor, die Transmitter überflüssig macht. Stellt das Jahr 2013 einen Wendepunkt in der Analysenmesstechnik dar? Die Features der neuen Sensoren sprechen dafür, davon konnte sich die Fachpresse bereits vor der offiziellen Produkteinführung auf der Hannover Messe überzeugen. Doch urteilen Sie selbst ...

Anbieter zum Thema

„Goodbye Transmitters!“ Wolfgang Babel, der mit Krohne Analytics den Bereich der Analysenmesstechnik bei Krohne verantwortet, freut sich, mit Smartsens die Anaylsenmesstechnik revolutionieren zu können.
„Goodbye Transmitters!“ Wolfgang Babel, der mit Krohne Analytics den Bereich der Analysenmesstechnik bei Krohne verantwortet, freut sich, mit Smartsens die Anaylsenmesstechnik revolutionieren zu können.
(Bild: Kempf/PROCESS)

Heidelberg/Duisburg – Kommt er nun endlich, der heißersehnte Frühling? Wenn ja, haben die Analyse-Spezialisten von Krohne originelle Tipps für Sie parat: Wir wäre es mit einem ausgedienten Transmittergehäuse als Nistkasten oder Balkonkasten? Oder vielleicht als Butterdose zur Bereicherung des Frühstückstisches? Was zum Schmunzeln bringt, hat einen durchaus revolutionären Hintergrund: „Goodbye Transmitters“ lautet die Botschaft aus Duisburg. Mit Smartsens stellt Krohne die erste Serie von stromschleifengespeisten 2-Leiter-Analysesensoren mit integrierter Transmittertechnologie vor.

Alles im Kopf

Anders als herkömmliche Sensoren haben die „Neuen“ im wahrsten Sinne des Wortes alles im Kopf: Der komplette Schaltkreis ist miniaturisiert und passt in den Sensorkopf, Transmitter werden überflüssig. Die Smartsens-Sensoren mindern das Risiko von Ausfällen entlang der Kette vom Sensor bis zum Prozessleitsystem und vereinfachen die Handhabung von Analysesensoren deutlich. Im ersten Schritt werden die Sensoren für pH, Redox und Leitfähigkeit vorgestellt, weitere Parameter folgen.

Anwenderwünsche werden wahr

Ausgangspunkt für die Entwicklung waren die Wünsche der Anwender, die sich auf verschiedene Schwachpunkte der vorhandenen Systeme bezogen. Bis heute war für Analysesensoren ein externer (proprietärer) Transmitter vor Ort notwendig, der die Sensorsignale für das Prozessleitsystem auswertet. Betrachtet man die Messkette vom Sensor zum Prozessleitsystem in einer Fehlerberechnung nach IEC 61508/IEC 61511, so gehen prozentual die meisten der möglichen Fehler zu Lasten des Transmitters.

Die häufigsten Fehlerquellen sind falsche Installation, Verkabelung oder Konfiguration des Transmitters. Um diese Art von Problemen zu vermeiden, hat Krohne den Transmitter miniaturisiert und im Sensorkopf integriert: Jeder Smartsens-Sensor kann nun über das 4...20 mA/Hart-Signal direkt mit dem Prozessleitsystem verbunden werden. „Krohne ist damit der erste Anbieter, der eine direkte Verbindung per standardisiertem Feldbus vom Sensor zum Prozessleitsystem bietet“, betont Wolfgang Babel, der mit Krohne Analytics den Bereich der Analysenmesstechnik bei Krohne verantwortet, sichtlich stolz. Und besonders wichtig für den Anwender: Die Smartsens-Sensoren passen in 98 % aller Prozessarmaturen.

Wie die neuen Sensoren eine sichere Alternative für die Kalibrierung bieten, lesen Sie auf der nächsten Seite.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung.

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung

(ID:39068860)