Dichtungen Kein Durchkommen – Dichtungen garantiert Wasserstoff-geeignet

Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Wasserstoff ist in aller Munde – auch in der Industrie steigen die Anwendungen und die Einsatzmöglichkeiten. Doch noch berücksichtigen nicht alle industriellen Qualitätssicherungsprozesse dieses spezielle Medium, weshalb keine zuverlässigen Prüfnormen vorliegen. Der Dichtungshersteller Frenzelit schafft heute schon Sicherheit.

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Frenzelit bietet Dichtungen an, die nachweislich für Anwendungen mit Wasserstoff geeignet sind. Anwender erkennen dies auf den ersten Blick am „H2-approved“-Logo auf dem Produkt.
Frenzelit bietet Dichtungen an, die nachweislich für Anwendungen mit Wasserstoff geeignet sind. Anwender erkennen dies auf den ersten Blick am „H2-approved“-Logo auf dem Produkt.
(Bild: Frenzelit)

Kunden, die Produkte in Anwendungen mit Wasserstoff einsetzen wollen, erkennen nachweislich geeignete Dichtungen ab sofort und auf dem ersten Blick an dem zertifizierten Logo „H2-approved“. Die Prüfung auf die Eignung für Anwendungen mit Wasserstoff hat bei Frenzelit zwei Aspekte: die Dichtheit und die Materialbeständigkeit.

Das Wasserstoffmolekül ist klein, deshalb ist die Dichtheit ein ganz entscheidendes Auswahlkriterium, wenn es um die Eignung für Wasserstoff geht. Herkömmliche Leckagetests mit Helium oder Stickstoff haben aufgrund der unterschiedlichen Molekülstruktur lediglich eine begrenzte Aussagekraft über die Dichtheit in Anwendungen mit Wasserstoff. Aus diesem Grund hat Frenzelit einen eigenen Prüfstand gefertigt, in dem die Dichtungen mit dem Material getestet werden, dem sie auch im Betrieb standhalten müssen – Wasserstoff. Damit reagiert der Hersteller auf die wachsende Nachfrage und die zunehmende Bedeutung des Mediums Wasserstoff im Einsatz in der Industrie.

Dichtungen müssen über einen möglichst langen Zeitraum ihre Funktion bewahren. Frenzelit simuliert die Betriebsdauer, indem die Dichtung für einige Tage in Wasserstoff eingelegt und mit 3 bar Druck beaufschlagt wird. Nach dieser Zeit darf das Material weder Risse noch poröse Stellen aufweisen. Erst dann kann eine Dichtung das Logo „H2-approved“ bekommen. Dadurch ist die Eignung des Materials überprüfbar nachgewiesen.

„Wir können unseren Kunden die Gewissheit geben, dass unsere Dichtungen in Anwendungen mit Wasserstoff einwandfrei funktionieren. Diesen Nachweis konnten wir schon für viele unserer Materialien erbringen“, beschreibt Dr. Anna Berger, Research and Development bei Frenzelit, die Aussagekraft des neuen Logos. „Da es bislang noch keine Normen für Wasserstoff-Anwendungen gibt, schaffen wir mit unserem Prüfstand Sicherheit und damit einen Mehrwert für unsere Kunden“, führt Dr. Berger weiter aus.

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