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Forschungskooperationen ISC3 und Sus Chem unterzeichnen Vereinbarung zur Förderung einer nachhaltigen Chemie

| Redakteur: Alexander Stark

Das International Sustainable Chemistry Collaborative Centre (ISC3) und die European Technology Platform for Sustainable Chemistry (Sus Chem) haben ein neues Kooperationsabkommen unterzeichnet, um ihr gemeinsames Ziel, die nachhaltige Chemie auf europäischer und globaler Ebene voranzubringen, zu fördern.

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Markus Steilemann, Vorstandsvorsitzender von Sus Chem, und Friedrich Barth, Geschäftsführer von ISC3, bei der Unterzeichnung des Memorandum of Understanding.
Markus Steilemann, Vorstandsvorsitzender von Sus Chem, und Friedrich Barth, Geschäftsführer von ISC3, bei der Unterzeichnung des Memorandum of Understanding.
(Bild: ISC3)

Brüssel/Belgien — Die Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MoU) beschreibt die Rolle der jeweiligen Organisation und schlägt eine langfristige Zusammenarbeit in folgenden Bereichen vor: Entwicklung der Forschungsagenda, Förderung wegweisender Innovationen, Bildung und Kompetenzentwicklung sowie Dialoge mit Interessengruppen über nachhaltige Chemie. Mit dieser Vereinbarung wollen beide Parteien die Wirkung der entsprechenden Aktivitäten optimieren, auf Synergien und komplementäre Strukturen aufbauen und einen Mehrwert für ihre Mitglieder schaffen. Beide Plattformen teilen die Absicht, einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Welt und zum Aufbau einer Kreislaufwirtschaft zu leisten. Dazu gehört auch die Transformation des Chemiesektors hin zu einer nachhaltigen Industrie, die auf die globalen Herausforderungen reagieren kann.

Eine der wichtigsten Prioritäten dieses Abkommens ist der bilaterale Beitrag zu den Forschungsvorhaben. Die neue Sus Chem Strategic Research and Innovation Agenda (Sira) wird derzeit überarbeitet und entsprechend dem nächsten EU-Rahmenprogramm (Horizon Europe (HEU) für Forschung und Innovation strukturiert. Die Sira wird sich auch mit den Auswirkungen der nachhaltigen Chemie auf globale Herausforderungen als Teil der HEU und damit den Zielen der Nachhaltigen Entwicklung (SDGs) befassen.

ISC3 wird Beiträge zu allen relevanten technologischen Schwerpunkten und den möglichen Auswirkungen von nachhaltigen Innovationen im Hinblick auf globale Herausforderungen liefern. Das Zentrum wird auch wichtige Impulse für die Umsetzung der Prioritäten im Bereich Bildung und Qualifikation geben, einem Querschnittsthema, das in der neuen Sira abgedeckt werden soll.

Sus Chem wird sich an der vom ISC3 geleiteten Konsultation "Global understanding in Sustainable Chemistry" beteiligen, die sich stark auf Europa konzentriert. Die Plattform wird auch ihr NTP-Netzwerk (17 Länder) einbeziehen, um eine nationale Perspektive zu ermöglichen.

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